Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Nach Anschlag auf Nawalny EU bringt neue Russland-Sanktionen auf den Weg

  • Die EU-Aussenminister haben sich offenbar auf Sanktionen gegen Russland wegen der Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny verständigt.
  • Die Minister einigten sich laut Diplomaten in Luxemburg auf einen Plan, den Deutschland und Frankreich vorgelegt hatten.

Deutschland und Frankreich hatten zuvor gemeinsam EU-Strafmassnahmen wegen des Anschlags auf Nawalny mit einem militärischen Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe vorgeschlagen. Sie begründeten den Schritt damit, dass Russland Aufforderungen zu einer lückenlosen Aufklärung der Tat bislang nicht nachgekommen sei.

Bislang sei von Russland keine glaubhafte Erklärung zu dem Mordversuch geliefert worden, hatte es geheissen. Daher sei man der Ansicht, «dass es keine andere plausible Erklärung für die Vergiftung von Herrn Nawalny gibt als eine russische Beteiligung und Verantwortung».

Die Strafmassnahmen sollen gemäss den Plänen auf Einzelpersonen abzielen, «die aufgrund ihrer offiziellen Funktion als verantwortlich für dieses Verbrechen und den Bruch internationaler Rechtsnormen gelten, sowie auf eine Einrichtung, die in das Nowitschok-Programm eingebunden ist».

SRF 4 News, 12.10.2020, 18 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

23 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Monika Mitulla  (momi)
    Es ist nichts bewiesen. Es gibt viele Vermutungen, Behauptungen und Mutmassungen, Putin sei der Auftraggeber eines Giftgasanschlages gegen Nawalny. Weder das Gift, noch die Herkunft des Giftes, der Ort der Verabreichung oder eine konkrete Spur ist gefunden worden. Verdächtigungen über Verdächtigungen - dabei wird das Motiv komplett ausser Acht gelassen. Was hätte Putin für ein Interessen, einen rechtsextremen Oppositionellen mit 2% Stimmenanteil zu vergiften???
  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Ist ja schön und gut, bringt aber nichts. Die Eliten sind immer die letzten, welche solche Sanktionen treffen. Und wehren können sich die Bevölkerungen auch nicht, da diese entwaffnet sind. Demonstrieren hat auch keine Wirkung, da die Oppositionellen verhaftet werden (siehe Belarus, HK, Türkei, Libanon, Ungarn usw. Die Geschäftsbeziehungen müssten mit Russland abgebrochen werden.
  • Kommentar von Fritz Meier  (FriMe)
    Gratuliere der EU für rote Karte. Das sind ermutigende Signale gegen die Kreml-Clique - und auch für die russische Zivilgesellschaft.
    1. Antwort von Eva Wädensweiler  (E. W.)
      Nun, in der EU hat man jetzt ja auch damit angefangen Mitgliedstaaten die nicht spuren zu sanktionieren.
      Die Zeit wäre gekommen, dass z. B. Südstaaten, u. a. Griechenland DE & F sanktionieren. Dafür, dass sich Banken in DE & F in der Griechenland-Krise bereichert haben. DE für ihre aggressive Exportwirtschaft, welche dort viele Kleinunternehmen zerstört, Menschen in die Armut treibt.
      Ganz zu schweigen, wie die EU den Süden betr. Flüchtlinge alleine lässt.