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Legende: Video Jacinda Ardern will Waffengesetze im Kabinett diskutieren (engl. Originalton) abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.03.2019.
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Nach Anschlag von Christchurch Neuseeland stimmt neuen Waffengesetzen zu

Neuseelands Regierung hat sich geeinigt, die Waffengesetze zu ändern. Details sollen diese Woche folgen.

Die Regierung Neuseelands hat sich nach dem Anschlag mit mindestens 50 Todesopfern in Christchurch darauf geeinigt, die Waffengesetze zu ändern.
Die genauen Änderungen sollen noch in dieser Woche bekannt gegeben werden, sagte die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern. Sie hatte vor der Sitzung angekündigt, bei der Verschärfung der Waffengesetze aufs Tempo drücken zu wollen. «Wir wollen so schnell wie möglich damit vorankommen», sagte die Premierministerin.

Täter soll alleine gehandelt haben

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Der mutmassliche Attentäter von Neuseeland hatte nach Einschätzung der Polizei keine Komplizen. Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Täter von irgendjemand anderem Unterstützung hatte. Die Polizei schloss dies aber auch nicht vollständig aus.

Eine Option sei es, den privaten Besitz von halbautomatischen Gewehren zu verbieten, sagte Ardern. Bei der Attacke am Freitag wurden mindestens 50 Menschen mit solchen Waffen getötet.

Weiter wurde die grösste Waffenshow des Landes aus Respekt gegenüber den Opfern aber auch wegen erhöhter Sicherheitsrisiken abgesagt, wie die Organisatoren mitteilten. Die Waffenshow wäre für den 23. März angesetzt gewesen.

Legende: Video Aus dem Archiv: Attentäter wegen Mordes angeklagt abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.03.2019.

Hausdurchsuchungen in Australien

Die australische Polizei durchsuchte im Zusammenhang mit dem mutmasslichen Attentäter im Bundesstaat New South Wales am Montagmorgen Ortszeit zwei Wohnungen. Der 28-jährige rechtsextreme Australier war am Freitag nach dem Massaker festgenommen worden und wird des vielfachen Mordes beschuldigt. Er wolle sich vor Gericht selbst verteidigen. Das sagte sein bisheriger Pflichtverteidiger der Zeitung «New Zealand Herald.»

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61 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Da erhält der im Weissen Haus grandiosen Anschauungsunterricht. Ardern weisst ihn kolossal in die Schranken und zeigt sein blamables Verhalten klar auf!
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Japan hat die strengsten Waffegesetze. Vorsätzliche Tötungsdelikte 2016:
    0,3 je 100 000 Einwohner. Kein, ja aber...!
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    1. Antwort von I. Bürgler (I.Bürgler)
      @Kirchhofer, doch Herr Kirchhofer: die Japaner sind für mich eines der anständigsten und dankbarsten Völker der Erde gegenüber den Mitmenschen. Sie bedanken sich, begrüssen und verabschieden sich in Würde untereinander und voneinander. Und genau da fängt es an, bei Anstand und Moral und nicht bei den Waffengesetzen. Auch in der Schweiz haben wir allem an anständige Menschen, weshalb es bisher hervorragend auch mit Waffenbesitz funktioniert hat. Nur ein paar EU-Leute wollen uns schikanieren.
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    2. Antwort von Andreas Meier (Epikur)
      Es ist kompletter Blödsinn, diese niedrige Tötungsrate nur auf die strengen Waffengesetze zurückzuführen. Sie haben wohl keine Ahnung von der japanischen Mentalität und Kultur. Diese Leute haben das genaue Gegenteil eines Waffenfimmels und enormen Respekt für die Integrität der Gesellschaft und moralischer Wertvorstellungen. So viel sogar, dass sie eher sich selbst töten würden, als andere. DAS ist der Grund. England hat auch ein ultra-strenges Waffenrecht, und Sie sehen wie viel es da nützt.
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    3. Antwort von I. Bürgler (I.Bürgler)
      Allem an können es die Japaner und die Schweizer. Ich persönlich glaube aber, dass das noch etwas mit Anstand und Moral zu tun hat.
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    4. Antwort von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
      Und wieviele Massenmassaker? Denn das ist das Haupt Problem mit Schusswaffen.
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  • Kommentar von Ueli Meier (meimei)
    Dass man automatische und halbautomatische Waffen verbietet, ist nichts als folgerichtig, trotz möglicher Missachtung des Verbots. Tempo 50 innerorts verhindert ja auch nicht, dass ein paar wenige Idioten mit 100 durch die Dörfer brettern, doch die Verbote geben uns trotzdem mehr Sicherheit, auch wenn das nie 100 % Sicherheit bedeutet.
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