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Laschet deutet möglichen Rückzug für Jamaika und CDU-Erneuerung an
Aus Tagesschau vom 07.10.2021.
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Nach Bundestagswahl-Debakel CDU-Chef Armin Laschet deutet Bereitschaft zum Rückzug an

  • CDU-Chef Armin Laschet will den Spitzengremien der Partei nach der historischen Wahlniederlage einen Parteitag zur personellen Neuaufstellung der CDU vorschlagen.
  • Die Partei solle «mit neuen Persönlichkeiten einen Neuanfang machen, ob in der Regierung oder in der Opposition», sagte Laschet.
  • In seinem Statement deutete der Union-Kanzlerkandidat an, dass er sich für die Bildung eines Jamaika-Bündnisses notfalls vom Parteivorsitz zurückziehen würde.

«Das grosse Projekt Jamaika wird nicht an der Person scheitern», sagte CDU-Chef Armin Laschet. Bereits zuvor hatte Laschet eine personelle Neuaufstellung auf einem Parteitag angekündigt – von der Spitze bis in die Gremien. Dies hatten verschiedene Teilnehmer einer Informations-Schaltkonferenz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion berichtet.

Laschet beschwört den Konsens

Die Partei brauche keine Schlacht mehr zwischen Personen, sondern einen gemeinsamen Konsensvorschlag. So wie er es in Nordrhein-Westfalen jetzt mit Henrik Wüst gemacht habe, soll Laschet gesagt haben.

Laschet hatte den nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Wüst am Dienstag als Nachfolger vorgeschlagen – als Ministerpräsident und als CDU-Landesparteichef.

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Für Laschet ist Jamaika nicht vom Tisch

Über die Verhandlungen mit Grünen und FDP am Sonntag und Dienstag sagte Laschet, man sei sehr gut vorbereitet gewesen. Dass keine Vertraulichkeit habe geleistet werden können, sei kein gutes Zeichen.

Wir müssen bis zur letzten Sekunde bereit sein.
Autor: Armin Laschet CDU-Kanzlerkandidat

Viele Menschen würden noch auf eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP warten. «Wir müssen bis zur letzten Sekunde bereit sein und niemanden beschimpfen», wurde Laschet zitiert. Er wisse nicht, wie SPD, Grüne und FDP ihre Themen in einer Ampel zusammenbringen wollten.

Nächster Schritt bei Ampel-Gesprächen

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SPD, Grüne und FDP werden ab Montag in vertiefende Gespräche zur Bildung einer Ampel-Koalition eintreten. Dies teilten die Generalsekretäre von SPD und FDP, Lars Klingbeil und Volker Wissing, sowie Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner mit.

Die drei Spitzenpolitiker äusserten sich über das erste Treffen der drei Parteien zur Bildung einer neuen Bundesregierung positiv. «Das heutige Gespräch macht Mut», sagte Wissing nach dem knapp siebenstündigen Treffen in Berlin. Kellner ergänzte: «Da ist eine Vertrauensbasis da.» Auch Klingbeil äusserte sich zufrieden über die vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre.

Ab Montag wollen die drei Parteien dann in detaillierte Sondierungen eintreten.

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SRF 4 News, 06.10.2021, 02:00 Uhr;

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