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Nach neuen EU-Sanktionen Maduro verweist EU-Botschafterin des Landes

  • Nach weiteren Sanktionen vonseiten der EU hat Venezuela die EU-Botschafterin Isabel Brilhante Pedrosa des Landes verwiesen.
  • Präsident Nicolás Maduro hat ihr 72 Stunden Zeit gegeben, das südamerikanische Land zu verlassen.
  • Zuvor hatte die EU die Sanktionen gegen Unterstützer des Maduro-Regimes ausgeweitet.
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Aus dem Archiv: USA erhöhen Druck auf Venezuela
Aus SRF News vom 05.04.2020.
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Betroffen von den EU-Sanktionen sind elf Amtsträger, denen eine Beteiligung an Handlungen gegen die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vorgeworfen wird. Sie sind nun mit EU-Einreiseverboten und Vermögenssperren belegt. Unter anderem sollen sie dafür gesorgt haben, dass Mitglieder der Nationalversammlung politisch verfolgt werden können, oder für Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit verantwortlich sein.

Bislang waren 25 Personen aus dem Umfeld von Maduro von EU-Sanktionen betroffen. Zudem ist der Export von Waffen und Ausrüstung nach Venezuela verboten, die zur Unterdrückung der Zivilgesellschaft eingesetzt werden können.

Im vergangenen Jahr hatte die venezolanische Regierung auch den deutschen Botschafter zur unerwünschten Person erklärt und des Landes verwiesen. Später konnte der Diplomat allerdings auf seinen Posten zurückkehren.

Anhaltender Machtkampf

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro liefert sich seit eineinhalb Jahren einen Machtkampf mit dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó. Dieser wird von den USA sowie vielen lateinamerikanischen und europäischen Ländern als legitimer Übergangspräsident anerkannt. Maduro hingegen kann auf China, Russland und seine Verbündeten Kuba, Bolivien und Nicaragua zählen. Zudem wird er vom Militär des Landes unterstützt.

SRF 4 News, 30.6.2020, 1:00 Uhr;

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Looser  (Dremel)
    Liebes SRF es wäre einmal ein Bericht wert, wie die USA den internationalen Zahlungsverkehr im Griff haben. Es ist den Leuten gar nicht bewusst, dass praktisch sämtliche Zahlungen durch die USA blockiert werden können. Die EU bekundet grösste Mühe um Zahlungen mit dem Iran abzuwickeln und selbst Russland und China sind erst im Aufbau von Alternativen.
    Venezuela ist praktisch auf Tauschhandel angewiesen, doch auch Schiffe werden abgefangen und zur Umkehr gezwungen.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    "Maduro hingegen kann auf China, Russland und seine Verbündeten Kuba, Bolivien und Nicaragua zählen". Ist überall so: Solange nicht einer dem andern wehtut, stützen sie einander. Sie auch Mafia in Italien. Wehe, es gilt ein Machtvakuum aufzufüllen, dann ist fertig lustig. -- So kann sich Maduro noch lange an der Macht halten. Auch weil das Milität hinter ihm steht. Am meisten leidet wie immer die Bevölkerung.
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  • Kommentar von Kurt Looser  (Dremel)
    Ich verstehe die Berichterstattung von SRF wirklich nicht. Sonst immer so umsichtig und sozial, aber bei solchen Themen ziehen sie einfach mit.
    Es geht doch gar nicht um Misswirtschaft, Korruption, Diktatur. Wenn die Ölquellen in amerikanischer und europäischer Hand sind schert sich keiner mehr um das Land und schon gar nicht wie korrupt die Regierung ist.
    Es geht einfach nicht ein Land so in die Knie zu zwingen auf Kosten der Bevölkerung, das ist kolonialer Rassismus.
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