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Legende: Video Venezuelas UNO-Botschafter: «Eine Weltmacht, die sich wie ein Schurkenstaat verhält.» (englisch) abspielen. Laufzeit 00:15 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.08.2019.
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Nach neuen US-Sanktionen Venezuela bittet die UNO um Hilfe

  • Nach den neuen US-Sanktionen gegen Venezuela hat die UNO-Mission des Landes die Vereinten Nationen um Hilfe gebeten.
  • Die Sanktionen würden gegen das Völkerrecht verstossen, hiess es in einem Brief an den UNO-Sicherheitsrat.
  • Die USA verhielten sich nicht wie eine Weltmacht, sondern wie ein Schurkenstaat.

Zuvor hatte das Aussenministerium in Caracas die USA bereits scharf kritisiert und die neuen Sanktionen als «Terrorismus» bezeichnet. Washington verstärke damit die kriminelle wirtschaftliche und finanzielle Blockade, die der venezolanischen Gesellschaft bereits schwere Wunden zugefügt habe.

Neben schon bestehenden Sanktionen gegen Einzelpersonen und staatliche Stellen hatte US-Präsident Donald Trump am Montag mit sofortiger Wirkung auch das gesamte Vermögen der Maduro-Regierung in den USA einfrieren lassen. Dieser Schritt sei nötig wegen der fortgesetzten widerrechtlichen Machtaneignung seitens Präsident Nicolás Maduro, hiess es in der Präsidentenverfügung.

Machtkampf dauert an

Seit Monaten liefern sich Maduro und der selbst ernannte venezolanische Interimspräsident Juan Guaidó einen erbitterten Machtkampf. Die USA und zahlreiche andere Staaten haben Guaidó bereits als legitimen Übergangspräsidenten anerkannt. Allerdings kann er sich in Venezuela selbst bislang nicht durchsetzen.

Maduro wird vom Militär sowie von Russland und China unterstützt. Diese Länder sind ständige Mitglieder im UNO-Sicherheitsrat, genau wie die USA.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Zweiter Teil: Auch aus Castros Sicht war es weltpolitisch notwendig, das erdölreiche Angola vor dem Zugriff der "Imperialisten" zu bewahren. Dass dabei mehr als 10'000 Angolaner von Kubanern massakriert wurden - ich habe einen Bekannten aus Angola, der mir darüber einiges erzählen konnte -, ist in der UNO und in der Weltpresse und erst recht bei den Linken noch bis heute nie ein Thema gewesen. - P. S. Mein Vorname ist männlich, ich war in der besten Armee der Welt (Ueli Maurer) auch dabei.
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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    S. Borel: Sie wissen genauso gut wie ich, dass auch die Weltpolitik kein Wunschkonzert ist. - 1. Wären Mossadegh und die UdSSR ein ähnliches Bündnis eingegangen wie die NATO, hätte das auch für uns Auswirkungen gehabt. - 2. Allende wurde nur von einem Drittel gewählt, die restlichen Prozent musste er im Parlament zusammensuchen. - 3. Pinochet war nicht brutaler als sein Antipode Fidel Castro, der aus den gleichen Gründen wie oben erwähnt in Angola mit kubanischen Truppen eingriff.
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  • Kommentar von Hanspeter Flueckiger  (Hpf)
    Wenn Präsident Maduro bei der UNO Gehör erhält, wundert mich das nicht. Von den Einen kassiert man das Geld, um "Schurken" zu hätscheln.
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