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USA: Grenze bei Del Rio wieder offen
Aus SRF 4 News aktuell vom 26.09.2021.
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Nach Räumung eines Camps Die USA haben den Grenzübergang in Del Rio wieder geöffnet

  • Nach der Räumung des provisorischen Camps für Migrantinnen und Migranten in der texanischen Stadt Del Rio haben die USA den Grenzübergang wieder geöffnet.
  • Das gelte zunächst für den Reiseverkehr, ab Montag auch für den Frachtverkehr. Der Grenzübergang zu Mexiko war vor rund einer Woche geschlossen worden.
  • Das teilte die US-amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde mit.

Die Vereinigten Staaten hatten vergangene Woche Tausende Haitianerinnen und Haitianer per Flugzeug nach Port-au-Prince abgeschoben. In Del Rio hatten fast 15'000 Personen aus Haiti unter einer Brücke kampiert. Ihr Ziel war es, in den USA Schutz zu bekommen.

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Aus dem Archiv: Das Warten an der Grenze auf Einlass in die USA
Aus SRF News vom 19.09.2021.
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Für Empörung sorgte, dass US-Grenzschützer zu Pferde haitianische Migrantinnen und Mogranten am Grenzfluss auf aggressive Weise zusammentrieben. US-Präsident Joe Biden nannte den Einsatz skandalös.

Haiti steckt in einer schweren Krise

Teile des bitterarmen Karibikstaats werden von bewaffneten Banden kontrolliert. Anfang Juli wurde Präsident Jovenel Moïse in seiner Residenz von einem Killerkommando erschossen. Die Hintergründe des Anschlags sind noch immer unklar.

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Aus dem Archiv: Witwe beschuldigt Moïses Gegner an seinem Tode
Aus Tagesschau vom 11.07.2021.
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Haiti wird zudem immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht. Bei einem schweren Erdbeben im August kamen über 2200 Menschen ums Leben und mehr als 50'000 Häuser wurden zerstört.

Hilfslieferungen und Einsatzkräfte gelangten nur langsam in die abgelegene Region im Südwesten des Landes.

Brasilien prüft Aufnahme

Das brasilianische Aussenministerium und die Internationale Organisation für Migration (IOM) teilten mit, sie würden angesichts der zahlreicher Abschiebungen die Aufnahme von Menschen aus Haiti unter bestimmten Bedingungen erwägen. Sie bemühen sich um humane, geregelte und sichere Alternativen zu einer Rückkehr nach Haiti.

Legende: Die Menschen, die in ihre Herkunftsländer zurückkehren möchten und keine Mittel dafür haben, werden dabei von der UNO-Organisation unterstützt. Reuters/Archiv

Die Kommunikation mit der brasilianischen Botschaft in Mexiko sei Teil dieser Bemühungen. Hilfreich könnten demnach Erfahrungen aus dem Programm zur freiwilligen Rückkehr von Migranten aus Mittelamerika sein, wie es die IOM in Mexiko seit Ende 2018 verfolgt.

SRF 4 News aktuell, 26.09.2021, 05:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es ist gemeinsame Aufgabe,diesen armen Menschen zu helfen.Sowohl in den USA als auch in den südlich angrenzenden Staaten herrscht eine schlimme Kluft zwischen Reich und Arm. Dann gibt es in Mexiko und anderen Staaten Korruption.So ist es nicht nur Aufgabe der USA, sondern der anderen Länder, den Armen mehr zu helfen. Im Grunde ist es ein weltweites Problem, dass es einige wenige Prozente Reicher gibt,die mehr als die Hälfte der materiellen Güter besitzen -zumeist nicht durch Leistung verdient.
  • Kommentar von Felix Stern  (Felix Stern)
    Unter Donald Tru8mp war die Grenze zu Mexiko sicher. Donald Trump hat die "Remain in Mexico" Vereinmbarung getroffen. Die hat hervorragend funktioniert. Die Anzahl illegaler Migranten ist auf ein minimum seit Jahrzehnten gesunken. Joe Biden kündet das Abkommen und öffnet die Grenzen. Jetzt erreichen die illegalen Grenzübertritte Rekorde. Ein totales Desaster.
    1. Antwort von Helga Sterr  (Helga Sterr)
      Wenn in der Schweiz nur noch Banden das Land regieren würden, Sie jeden Tag fürchten müssten erschossen zu werden oder zu verhungern, würden Sie sich dann auch weiterhin so äussern? Empathie heisst sich mal in die Situation anderer Menschen hineinzuversetzen. Das fällt scheinbar sehr schwer, wenn man alles hat und der Magen immer übervoll ist.
    2. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Was für ein unglaublicher Quatsch.
      Null Lösung oder Verbesserung hat Trump erreicht.
      Man kann auch sämtliche Fotoapparate verbieten, dann erreichen uns auch keine Bilder mehr...
    3. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Die Zahlen aufgegriffener illegaler Migranten haben schon unter Trump zugenommen, das können Sie leicht nachprüfen. Haupttreiber der Migration ist sowieso nicht, wer gerade auf dem Präsidentenstuhl sitzt, sondern die Situation im Emigrationsland. Neben politischen Ursachen hat Corona in vielen südamerikanischen Ländern die Situation verschärft. Weder Dems noch Reps haben da einen Einfluss. Herr Huwiler macht da einen treffenden Vergleich.