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Legende: Video Sperrzone in Indonesien ausgedehnt abspielen. Laufzeit 01:01 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.12.2018.
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Nach Tsunami in Indonesien Mehr Rauch und Asche – Warnstufe erhöht

  • Die indonesischen Behörden haben die Warnstufe für den Vulkan Anak Krakatau erhöht.
  • Gleichzeitig wurde die Verbotszone rund um den Vulkankrater auf fünf Kilometer ausgedehnt, teilte die Katastrophenschutzbehörde in Jakarta mit.
  • Nach Angaben eines Sprechers seien gestern verstärkt Rauchwolken und heisse Asche ausgetreten.

Die Gefahr weiterer Eruptionen sei gross, warnte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho. Alle Flüge zwischen den indonesischen Inseln Java und Sumatra würden aufgrund der Asche umgeleitet, heisst es bei der Luftverkehrskontrollbehörde. Die Asche sei zwar harmlos, doch sollten die Menschen in den betroffenen Gebieten Schutzmasken und Schutzbrillen tragen.

Mangel an sauberem Wasser und Medikamenten

Bei den traumatisierten Küstenbewohnern, von denen die meisten in Notunterkünften ausharren müssen, löste die Erhöhung der Warnstufe erneute Ängste aus. Ihre Lage wurde durch sintflutartigen Regen weiter erschwert, der in einigen Gebieten Überschwemmungen auslöste. Nach Angaben von Ärzten mangelt es bereits an sauberem Wasser und zunehmend auch an Medikamenten.

Karte von Indonesien
Legende: Indonesien liegt am pazifischen Feuerring. SRF

Eine Eruption des Vulkans samt anschliessendem Erdrutsch hatte am vergangenen Samstag einen Tsunami ausgelöst, durch den auf den nahegelegenen Inseln Sumatra und Java über 430 Menschen starben. Tausende Menschen wurden durch die Flutwelle obdachlos. Bis zum 4. Januar gilt der Ausnahmezustand in Indonesien.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
    Wir können drehen und machen, verurteilen, Vorkehrungen treffen, neue und effizientere Warnvorrichtungen erfinden: Alles gut und recht, gegen die Natur haben wir letztendlich keine Chance. Darum sollten wir MIT ihr und nicht GEGEN sie leben. Das heisst, in der Luft, zu Land und im Wasser sollten wir Mutter Erde mit dem grössten Respekt begegnen. So würde sie uns dulden und akzeptieren. Andernfalls wird unser Superplanet an uns Rache ausüben. Er hat schon unzählige Spezies überlebt.
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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Der Krakatau ist am Aufwachen, und der Ätna ist schon voll am Gasgeben. Millionen von Tonnen Rauch verlassen so den Erdschlund Richtung Atmosphäre, und werden dort ein Reflektor für die Sonneneinstrahlung sein. Jede Wette, schon bald ist "Klimaerwärmung" kein Thema mehr, das ganze endgültig als Hysterie entlarvt.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Ihre Fehlüberlegung ist sehr offensichtlich, denn wir können nicht einfach auf gegenläufige Naturereignisse hoffen und kopflos weitermachen. Auch wenn sich tatsächlich noch einige weitere solche Ereignisse innert kurzer Zeit letztlich zu einer Abkühlung summieren sollten, ist das Thema nicht vom Tisch, denn es ist leicht möglich dass dies nur 1 oder 2 Jahre anhält und dann sind wir wieder am selben Punkt. Also, wo kann ich meine Gegenwette platzieren, ich mache mit.
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    2. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Sind sie vielleicht auch dem Irrglauben verfallen, das die Sonne für die aktuellen Klimaveränderungen verantwortlich ist? Messungen ergeben, das die Sonne schon seit einigen Jahrzehnten am Abkühlen ist.
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