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Merkel absolviert Begrüssung teilweise im Sitzen
Aus News-Clip vom 11.07.2019.
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Nach Zitter-Attacken Merkel weicht vom Protokoll ab und sitzt

Der Empfang der dänischen Regierungschefin absolviert die deutsche Kanzlerin teilweise im Sitzen.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Spekulationen über ihren Gesundheitszustand zurückgewiesen. «Sie dürfen davon ausgehen, dass ich erstens um die Verantwortung meines Amtes weiss und deshalb auch dementsprechend handle – auch was meine Gesundheit anbelangt», sagte Merkel nach einem Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Berlin.

«Und zweitens dürfen Sie davon ausgehen, dass ich auch als Mensch ein grosses persönliches Interesse daran habe, dass ich gesund bin und auf meine Gesundheit achte.»

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Aus dem Archiv: Dritter Zitteranfall innert Kürze
Aus Tagesschau vom 10.07.2019.
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Nach früheren Zitteranfällen bei öffentlichen Auftritten der Kanzlerin hörten Merkel und Frederiksen entgegen den protokollarischen Gepflogenheiten die Nationalhymnen vor dem Bundeskanzleramt im Sitzen in zwei eigens bereitgestellten Stühlen.

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und deutsche Kanzlerin Angela Merkel sitzend
Legende: Merkels pragmatische und ungewöhnliche Lösung: Sitzen anstatt Stehen bei der Begrüssungszeremonie der dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Reuters

Auch am Mittwoch erlitt Merkel bei den militärischen Ehren für den finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne einen Zitteranfall. Sie hatte den Vorgang mit dem psychologischen Grund erklärt, dass sie ein Zittern bei einem früheren Empfang noch verarbeiten müsse.

Auf die Frage nach ihrem Eindruck von Merkel erinnerte die dänische Ministerpräsidentin an die Marathon-Verhandlungen in Brüssel über das EU-Personalpaket, an denen auch die Kanzlerin teilgenommen hatte. Sie habe den Eindruck, dass Merkel «genauso stark und kompetent» sei wie vor ihrer Anreise nach Berlin, sagte Frederiksen.

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Christophe Bühler  ((Bühli))
    Vor einigen Jahren hat sich das kanadische Fernsehen über ein mögliches, psychologisches Krankheitsbild der Kanzlerin geäussert. Da durch die Zitteranfälle nun physisch offensichtlich wird, dass effektiv etwas nicht stimmt, wäre es im Interesse der Allgemeinheit zu Wissen, wie stark die Krankheit der Kanzlerin fortgeschritten ist, um etwa Amts(un)fähigkeit zu bestätigen. Beschwichtigungen, aussitzen sind fehl am Platze.
    1. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Wie kommt man eigentlich zu so einer Arroganz von einem anderen Menschen zu verlangen seinen Gesundheitszustand zu veröffentlichen?
    2. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      Sie können davon ausgehen, dass Frau Merkel zurück tritt, wenn sie nicht mehr in der Lage ist es nach ihren Ansprüchen auszufüllen und ihre Ansprüche sind hoch.
    3. Antwort von B. Moser  (moser.b)
      @M. Fretz, die Kanzlerin ist eben nicht Privatperson XY, sondern die Regierungschefin von einem Staat. Und im Gegensatz zu Michael Schumacher, dem Papst oder einem Monarchen von Gottesgnaden, hat man als Bürger ein Anrecht zu erfahren wie es dem Regierungschef gesundheitlich geht. Und wenn dieser gesundheitlich Angeschlagen ist, kann er sich jederzeit ins Private zurückziehen.

      P.S. In den USA veröffentlichen Präsidentschaftskandidaten oft ein Gesundheitsbericht eines Arztes.
  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Bei uns würde ein SVP-Bundesrat, der 3 Mal (!) (innert kurzer Zeit!) einen solchen gesundheitlichen Zitteranfall bekommen hätte, im Minutentakt und in allen Medien und Parteien zum sofortigen Rücktritt "gezwungen"! Bei Frau Merkel, die bald eher eine stramme SP-Genossin geworden ist, sind (vorallem) die Medien sehr zurückhaltend mit Kommentaren. Das Wort "Rücktritt" getraut sich niemand auszusprechen oder in journalistischen Berichten zu schreiben!
    1. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Opfer spielen und jammern ist was tolles. Lügen aber nicht!
      In den Schweizer Medien liest man null und gar nichts vom Privatleben von Politikern ausser jenen Geschichten die diese erzählen. Unabhängig vom Parteibuch!
    2. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      Die deutschen Medien wissen eben was sich gehört in bezog auf Gesundheit und Privatleben. Diese darauf umhacken finde ich respektlos.
  • Kommentar von L. Leuenberger  (L.L.)
    Die Devise heisst aussitzen. Auch für uns.
    1. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Die Devise heisst: Privatsache. Bei Gelegenheit google nutzen, falls der Begriff unbekannt ist!
    2. Antwort von L. Leuenberger  (L.L.)
      ...und ich dachte, Politiker seien von der Öffentlichen Hand bezahlte Personen...
    3. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Herr Leuenberger, damit wird doch nicht der ganze Mensch mit seiner
      Privatsphäre gekauft. Das wäre schrecklich.
    4. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Und das heisst aber nicht dass dieser Mensch gläsern ist und Gesundheit und andere private Dinge in die Öffentlichkeit gehören.
    5. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Und noch imme gibt das kein Recht über deren Privatestes was zu erfahren