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Militär räumt überflutete Strasse bei Erftstadt (D)
Aus News-Clip vom 17.07.2021.
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Neue Bilder aus Deutschland Schweres Geschütz: Die Bundeswehr räumt mit Panzern auf

Bergen, suchen, aufräumen: Während sich die Wassermassen aus vielen Flutgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz langsam zurückziehen, wird in den Trümmern der Katastrophengebiete weiterhin nach Todesopfern gesucht. Tausende Rettungskräfte sind im Einsatz. Für die Aufräumarbeiten ist die Bundeswehr mit schwerem Geschütz angerückt.

Legende: Auf dieser Strasse bei Erftstadt kommen für die Bergungsarbeiten Panzer zum Einsatz. Keystone

Die 50'000-Einwohner-Stadt Erftstadt westlich von Köln ist von der Hochwasserkatastrophe besonders betroffen. Ganze Strassenabschnitte stehen unter Wasser, Häuser wurden weggespült.

Legende: Überschwemmte Strasse bei Erftstadt: Soldaten halten Ausschau nach Opfern. Keystone

Bundeswehr-Soldaten versuchen, die Fahrzeuge auf der Bundesstrasse 265 bei Erftstadt zu bergen.

Legende: Ein Lastwagen hat ein Auto unter sich begraben. Keystone

Durch die Fluten wurden die Fahrzeuge wie Spielzeug weggespült.

Legende: Handarbeit: Soldaten bei der Bergung eines gekippten Autos bei Erftstadt. Keystone

«Wir sehen Gemeinden, die von Verwüstung, von Zerstörung gezeichnet sind», sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch im Westen.

Legende: Blick auf Erftstadt-Blessem und das Schloss (links), das ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Keystone

In Rheinland-Pfalz im besonders stark betroffenen Kreis Ahrweiler suchen Feuerwehrleute Haus für Haus nach Vermissten ab. Das Unwetter hat auch hier Strassen und Brücken zerstört.

Legende: Diese Brücke nach Altenahr ist durch Schutt und eine Eisenbahnbrücke versperrt. Keystone

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz am Sonntag besuchen.

Legende: Campinganhänger, Trümmerteile und Müll stauen sich in der Ahr vor der Burg Kreuzberg in Altenahr. Keystone

Mitten im Schlamm und Schmutz der Flutkatastrophe, zwischen den Autowracks und Möbelresten stehen viele Opfer vor den Trümmern ihrer Existenz.

Legende: Ein Haus ohne Fassade am Rande der Ahr im Ortsteil Altenburg. Keystone

Was das Wetter anbelangt, so ist für die betroffenen Gebiete das Schlimmste vorbei. Laut den Meteorologen soll es im Westen Deutschlands trocken bleiben und die Niederschläge verschieben sich in Richtung Südosten – vor allem nach Bayern – und nach Österreich. Die Aufräumarbeiten und der Wiederaufbau in den Katastrophenregionen werden hingegen wohl noch Monate in Anspruch nehmen.

Tagesschau Mittagsausgabe, 17.07.2021;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
    Es gab in den letzten zwanzig Jahren mindestens drei riesige überregionale Hochwasserkatastrophen in Deutschland.

    Jedes Mal mit Milliardenschäden.

    Offensichtlich hat man gar nichts daraus gelernt.

    Prognosesysteme, Hochwasserwarnzonen, Dämme, Fluchtpunkte, Rettungsgerät, Vorsorgemassnahmen, Baugesetze, Klimawandelvorsorge, Abflusskanäle, Rückhaltebecken, Haus-Versicherungsprämien, etc, etc

    Es werden aber weiterhin Milliarden an Subventionen in die Kohle gepumpt ...
  • Kommentar von Simon Reber  (kokolorix)
    Interessant, zu sehen, dass ein Panzer, ausgerechnet so einen überschweren SUV aus dem Wasser ziehen muss. Ist es nicht ein Verkaufsargument, dass mit so einem Fahrzeug alle Widrigkeiten der Umwelt überwunden werden können?
    1. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Nein.
    2. Antwort von Sascha Ehring  (MountainmanSG)
      Wäre mir neu
  • Kommentar von Roger Stahn  (jazz)
    Die neuen Bilder aus den Katastrophenregionen sind erschütternd. Der Blick auf Erftstadt-Blessem zeigt, wie der Boden abbricht, nachgebende Erdteile einfach alles darauf in die Tiefe reissen. Menschen haben dabei ihr Leben verloren und viele Opfer stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Konkrete Zahlen über Todesopfer oder Vermisste, ist gemäss dem zuständigen Landrat des Rhein-Erft-Kreises, nicht bekannt. War das Desaster nicht vorhersehbar und hätten Menschen rechtzeitig gewarnt werden können?
    1. Antwort von Eduard Mauss  (fledermauss)
      Was bisher noch nirgends erwähnt wurde, ist die Tatsache, dass es in Erftstadt-Blessem eine Kiesgrube gibt, in diese die Erdmassen getrieben wurden.