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Neue Gewalt Äthiopien kommt nicht zur Ruhe

  • Bei Kämpfen im Osten des Landes sind laut offiziellen Angaben rund hundert Menschen ums Leben gekommen.
  • Die Kämpfe sind am letzten Freitag aufgeflammt. Betroffen ist das Grenzgebiet der Regionen Afar und Somali.
  • Beide Regionen machen sich gegenseitig für die Gewalt verantwortlich.

Hintergrund des Konflikts sind Grenzstreitigkeiten: Äthiopien hatte 2014 den Grenzverlauf zwischen den Regionen Afar und Somali neu bestimmt. Dabei wurden drei Orte neu der Region Somali zugeordnet. Afar will diese Orte zurück.

Beide Regionen geben sich gegenseitig die Schuld am Gewaltausbruch. Der Vize-Chef der Polizei von Afar machte Milizen der Region Somali verantwortlich. Ein Milizenvertreter von Somali hingegen sagte, dass bei Angriffen der Gegenseite eine «unbekannte Zahl von Zivilisten» ums Leben gekommen sei.

Ein ausgebrannter Panzer steht auf einer Strasse, die durch einen Wald führt. Auf dem schmalem Streifen Erde daneben laufen Frauen mit Kindern.
Legende: Spuren der Konflikts im Norden Äthiopiens: ein ausgebrannter Panzer in der Region Tigray. Reuters (18. März 2021)

In Äthiopien kommt es seit letztem Jahr zu Spannungen und Gewalt. Im Norden des Landes, in der Region Tigray, tobte im letzten Herbst ein Kampf zwischen Truppen der Zentralregierung und Rebellen. Laut Angaben der Welthungerhilfe sind rund 500'000 Menschen aus Tigray vor den Kämpfen geflohen.

SRF 4 News, 7.4.21, 07:00 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Vinzenz Böttcher  (AfroKaiser)
    Solange es in einem Land bewaffnete Milizen gibt, lässt sich so etwas nicht vermeiden. Vor allem bei so wenig Bildung wie in Äthiopien. Zum Glück unrealistisch hier. Man stelle sich vor Baselland stellt Milizen auf, tötet Zivilisten um zu versuchen einen Straßenzug aus Basel zu erobern. Absolut idiotisch!