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Italiens erste Schritte in die Normalität
Aus Tagesschau vom 04.05.2020.
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Öffentliches Leben Europa lockert Corona-Regeln

In den meisten Ländern erwacht das öffentliche Leben wieder. Die Lockerungen in der Übersicht.

Zahlreiche europäische Länder lockern zu Wochenbeginn einige, teils drastische Anti-Corona-Massnahmen. Allerdings haben viele strikte Corona-Regeln weiter Bestand.

Italien: Nach fast zwei Monaten lockert Italien die Ausgangssperren, die zu den strengsten in Europa gehörten. Ab Montag dürfen rund 60 Millionen Menschen erstmals wieder zum Sport oder zum Spaziergang nach draussen. Industrie und Bauwirtschaft fahren ihre Produktion wieder hoch. Allerdings bleiben die meisten Geschäfte noch zu. Restaurants und Bars dürfen nur einen Liefer- oder Take-Away-Service anbieten und bleiben bis Juni für Besuche geschlossen.

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SRF-Italien-Korrespondent Philipp Zahn zu den Lockerungen in Italien
Aus Tagesschau vom 04.05.2020.
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Österreich: Von Montag an sind Besuche in Alten- und Pflegeheimen eingeschränkt möglich. Zudem beginnt für rund 100'000 Schüler der Abschlussklassen wieder der reguläre Unterricht. Im Land sind inzwischen alle Geschäfte und fast alle Dienstleister wieder geöffnet. Doch die Hygieneregeln gelten weiter, wie ein Mindestabstand von einem Meter und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.

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In Österreich gehen die Meinung über Ladenöffnung auseinander
Aus News-Clip vom 02.05.2020.
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Belgien: Am Montag soll die erste Phase der Lockerung der Auflagen in Belgien beginnen. So sollen wieder mehr Busse und Bahnen fahren, dabei gilt eine Masken-Pflicht für Personen ab zwölf Jahren. Öffnen dürfen Unternehmen, die als Kunden andere Firmen haben, aber keine Privatpersonen bedienen. Sport ist unter Einhaltung der Distanzregeln wieder mit zwei Personen erlaubt, die nicht im eigenen Haushalt wohnen. Das Arbeiten zu Hause soll aber die Regel bleiben, und die Menschen sollen ihr Haus nur selten verlassen – etwa zum Einkaufen, für den Weg zur Arbeit oder zum Arzt.

Mann mit Maske in U-Bahn von Brüssel
Legende: Im öffentlichen Verkehr, wie hier in der Brüsseler U-Bahn, gilt in Belgien eine Maskenpflicht ab 12 Jahren. Keystone

Polen: Bürger, die in Deutschland, der Slowakei, Tschechien oder Litauen arbeiten oder studieren, müssen von Montag an bei einer Rückkehr nach Polen nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne. Für medizinisches Personal und Menschen, die in Pflegeeinrichtungen tätig sind, gilt die Quarantäne-Regelung aber weiter. Hotels, Einkaufszentren und Sportplätze unter freiem Himmel sollen wieder öffnen. Kontrollen an den Grenzen zu anderen EU-Mitgliedstaaten bleiben bis zum 13. Mai bestehen – solange ist das Land auch für Ausländer geschlossen.

Frau in Shopping-Center in Polen
Legende: In Polen dürfen seit Montag auch Shopping-Center wie hier in Szczecin geöffnet werden. Keystone

Ungarn: Menschen dürfen sich ausserhalb von Budapest und Umgebung bei Einhaltung des Mindestabstands wieder frei bewegen. Geschäfte können uneingeschränkt öffnen, Gaststätten wieder aufmachen, wenn sie draussen bedienen. Landesweit besteht Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Griechenland: Im Land können die Bürger von Montag an ohne Einschränkungen aus dem Haus gehen. Sie dürfen aber nicht in eine andere Präfektur reisen. Friseursalons, Elektrogeschäfte und Buchläden öffnen wieder. Masken sind ab Montag in öffentlichen Verkehrsmitteln, Aufzügen und Krankenhäusern sowie in Arztpraxen Pflicht.

Mann in Buchladen in Griechenland.
Legende: Wie hier in Athen sind für die Bewohnerinnen und Bewohner Griechenlands seit heute auch wieder Bücherläden geöffnet. Keystone

Portugal: Im Land auf der iberischen Halbinsel dürfen viele kleine Geschäfte wieder öffnen. Auch Sport im Freien ist wieder erlaubt.

Spanien: Die Spanier durften schon am Wochenende wieder ins Freie zum Sport und zum Flanieren. Allerdings gibt es unterschiedliche Zeitfenster für unterschiedliche Altersgruppen.

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Corona-Krise: «Hausarrest» in Spanien gelockert
Aus Tagesschau vom 02.05.2020.
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Tagesschau, 04.05.2020, 12.45 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Da die Welt der Menschen, das lebensgefährdende "VIRUS" noch immer NICHT unter Kontrolle hat, ist logischerweise "Vorsicht" geboten, bei der Lockerung der bewährten Massnahmen, welche BAG und Bundesrat erliessen! Bei den Lockerungs-Massnahmen, muss unbedingt weiterhin berücksichtigt werden, dass die "Pandemie" immer noch aktiv ist!
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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Mal ganz klassisch. Die Exponetialfunktion wenn sie sich verdoppelt. Das Schabrett hat 64 Felder. 8 Reihen an 8 Würfel. Die Verdopplung mit Reiskörner-Beispiel des Königs, in der ersten Reihe (ersten acht Felder) ergibt 1/2/4/8/16/32/64/128. wie hoch ist die Verdopplung nach 64 Felder. Nicht 1 Milliarden, Billion, Billiard sonder über 19 Trillionen. Wäre es Reis würde ganz Deutschland 1 Meter hoch mit Reis bedeckt. Nur wen 1 - 1 Ansteckt und 1,1 zum Problem wird, dann nach welchem Modell.???
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    1. Antwort von Martin Ebnöther  (ventilator@semmel.ch)
      Das ist eben nicht ganz richtig so, denn nach Ihrer Rechnung verdoppelt sich das erste Reiskorn und dann wars das. Mit dem Coronavirus hoert der erste Patient aber nicht auf, andere zu infizieren, wenn er zwei oder noch mehr infiziert hat. Ihrem Beispiel zu Folge haben Sie dann auf Feld zwei schon drei Reiskoerner (2+1). Auf Feld drei sind es dann neun (3+6) und auf Feld vier werden es bereits 27 (9+18)... etc.
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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Etwas von schwierigsten ist wohl zu erklären weshalb die Exponentialfunktion bei der Berechnung der Reproduktionszahl von 1 so wichtig ist und wie sie sich zusammen setzt. Mal davon abgesehen dass es nur ein Modell ist und falsch sein kann da die virale Realität anders ansieht als dieses Model. Bei der Exponetioalfunktion der Weltbevölkerung bin ich schon näher dran. Warum erklärt dass niemand, die Grundlage des Lochdowns. Und der unnatürlichen Regeln.
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