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Operation in Jemen US-Militär tötet Al-Kaida-Militärchef

  • Auf Befehl von Präsident Trump hin hat das US-Militär einen bedeutenden Al-Kaida-Chef getötet.
  • Kassim al-Rimi führte die Terrorgruppe auf der Arabischen Halbinsel (Al-Qaeda in the Arabian Peninsula/Aqap) an. Die Aqap gilt als der mächtigste Ableger des Al-Kaida-Netwerks.
  • Wann und wie genau al-Rimi getötet wurde, teilte die Regierungszentrale in Washington nicht mit.
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Aus dem Archiv: IS-Terrorchef al-Baghdadi ist tot
Aus Tagesschau vom 27.10.2019.
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Präsident Trump erklärte am Donnerstag (Ortszeit), dass durch die Tötung des Aqap-Chefs dessen Organisation «weiter geschwächt» werde. Ein Ende der Bedrohung durch Aqap und das globale Al-Kaida-Netzwerk rücke näher.

Al-Rimi war der Militärchef der Terrorgruppe. Auf den Terroristen war eine Belohnung in Höhe von bis zu zehn Millionen US-Dollar ausgesetzt.

Viele Terrorakte verantwortet

Die US-Behörden bringen ihn mit zahlreichen Anschlägen in Verbindung, darunter der Angriff auf die US-Botschaft in Jemen 2008. An Zivilisten habe al-Rimi «skrupellose Gewalt» verübt und versucht, Angriffe gegen die US-Streitkräfte durchzuführen. In Afghanistan habe er für Osama bin Laden gearbeitet, erklärte das Weisse Haus.

Aqap selbst hatte sich zu dem von einem saudiarabischen Soldaten verübten Schusswaffenangriff im Dezember auf einem Militärstützpunkt im Bundesstaat Florida bekannt, bei dem drei US-Soldaten getötet worden waren.

Profiteure vom Chaos

Im Jemen fliegen die US-Streitkräfte seit Jahren Drohnenangriffe auf Al-Kaida-Mitglieder. Auch die US-Geheimdienste setzen Drohnen ein, bestätigen deren Einsätze aber in der Regel nicht. Die Terrororganisation profitiert von den chaotischen Zuständen in dem Bürgerkriegsland.

US-Präsident Trump dürfte den Angriff nutzen, um seine Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus zu unterstreichen. Im Oktober hatten Spezialkräfte des US-Militärs den Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Nordwesten Syriens aufgespürt.

Auch rühmt sich Trump immer wieder mit dem US-Luftangriff auf den iranischen Top-General Ghassem Soleimani. Nach dessen Tod im Januar waren die Spannungen im Nahen Osten gefährlich eskaliert.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Sebastian Mallmann  (mallmann)
    Wie viele Unbeteiligte sind bei dieser US-Operation als Kollateralschaden ums Leben gekommen? Bei einer von vielen dieser grässlichen Operationen, die jeder Rechtstaatlichkeit spottet und die nur noch mehr Terroristen generieren wird.
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  • Kommentar von Tom Künstler  (Rocktomtom)
    Darf man töten, um Tote zu verhindern? Ein schwieriges Thema. Wenn es - wie in diesem Fall - einer der Köpfe eines brutalen Terror-Netzwerks betrifft, würde ich dessen Eliminierung als höher gewichten.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Dieser Anschlag hilft überhaupt nichts, Probleme zu lösen. Im Gegenteil: Niemand im Westen darf sich wundern, wenn Radikalitäten islamistischen Zuschnitts noch schärfer werden. Logisch: Das muss doch als Arroganz des Westens ausgelegt werden, auch wenn diese natürlich Leute sind mit verwerflicher bzw. keiner menschlicher Ethik, diese Terroristen. Aber Terror kann nur von Grund auf bekämpft werden, wenn international auf möglichst sozial gerechte Verhältnisse hingearbeitet wird.
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