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Labour-Basis stellt sich hinter Parteichef Corbyn
Aus News-Clip vom 23.09.2019.
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Partei folgt Linie von Corbyn Labour setzt kein Zeichen gegen den Brexit

  • In Grossbritannien hat die oppositionelle Labour an ihrem Parteitag ihren künftigen Brexit-Kurs festgelegt.
  • Die in der Brexit-Frage gespaltene Partei folgt dem Kurs ihres Chefs Jeremy Corbyn.
  • Sie nimmt also keine klare Haltung gegen den Brexit ein, wie dies die Antragssteller wünschten.

Labour strebt nun zuerst Parlaments-Neuwahlen an. Sollte die Partei die Wahlen gewinnen, soll in einer Sonderkonferenz die Strategie zum Austritt aus der Europäischen Union festgelegt werden. Spätestens sechs Monate nach einem Wahlsieg Labours werde es ein zweites Brexit-Referendum geben, teilt die Partei mit.

Damit folgt die Partei dem Kurs von Corbyn. Der will sich erst nach einer Wahl festlegen, ob Grossbritannien die EU mit einem Vertrag verlässt oder Teil der Gemeinschaft bleibt.

EU-Befürworter enttäuscht

Die Abstimmung wurde von Pfiffen und Protesten von
EU-Befürwortern sowie Jubel von Corbyn-Anhängern begleitet. Die pro-europäischen Labour-Mitglieder hatten gefordert, dass sich die Partei unverzüglich dazu bekennen sollte, in der EU bleiben zu wollen und nicht erst eine Wahl abzuwarten.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von B. Moser  (moser.b)
    Vielleicht wäre es für die EU doch besser, mit Johnson nachzuverhandeln. Weil mit Corbyn als Premier, wird es nicht wirklich besser.
  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Eines der GB-Probleme ist, dass die beiden größten Parteien von Hallodris geführt werden:-(
  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Die Debatte innerhalb von Labour zeigt schonungslos auf, wie weit die Briten und Ihre wichtigsten Player, vom Verständnis für direkt Demokratie entfernt sind. Die "schönen" Zeiten des United Kingdom hallen wohl noch lange nach! Trotzdem wünsche ich ihnen, dass sie die beste (und einvernehmliche) Lösung finden werden - in oder ausserhalb der EU.
    1. Antwort von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
      Was genau hat das Ganze jetzt mit "direkter Demokratie" zu tun? Kann die Schweiz ihr Verhältnis zu Europa einfacher regeln, weil es hier direkte Demokratie gibt? Und muss das parlamentarische System in England schlechter sein, weil es keine direkt-demokratischen Elemente enthält?