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Mike Pence: «Entscheidend ist, ob Amerika Amerika bleibt»
Aus News-Clip vom 27.08.2020.
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Parteitag der Republikaner Mike Pence nimmt Nominierung für Vizepräsidentschaft an

  • Nach neuen wütenden Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt hat Vizepräsident Mike Pence den Amerikanern Recht und Ordnung bei einer Wiederwahl von Präsident Donald Trump versprochen.
  • Bei den Protesten handele es sich um «Gewalt und Chaos in unseren Städten, nicht um friedliche Demonstrationen», sagte Pence.
  • Die Trump-Regierung werde die Sicherheitskräfte und die Minderheiten im Land für vier weitere Jahre unterstützen.
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Aus dem Archiv: Parteitag der Republikaner
Aus Tagesschau vom 24.08.2020.
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«Wir werden auf den Strassen dieses Landes für jeden Amerikaner jeder Rasse, jeden Glaubens und jeder Hautfarbe Recht und Ordnung haben», sagt Pence im historischen Fort McHenry bei Baltimore bei seiner Ansprache zum Parteitag der Republikaner.

Der viertägige Parteitag wird von Unruhen in der Stadt Kenosha im US-Bundesstaat Wisconsin überschattet. Auslöser war ein Polizeieinsatz am Sonntag, dabei wurde dem 29-jährigen Afroamerikaner Jacob Blake mehrfach in den Rücken geschossen.

«Die Gewalt muss aufhören», sagte Pence. «Zu viele Helden sind gestorben für die Verteidigung unserer Freiheit, um nun zu sehen, wie Amerikaner gegeneinander losschlagen.»

Trump war schon früher vorgeworfen worden, sich nicht klar gegen Rassismus zu positionieren und zu wenig Verständnis für den Zorn über Diskriminierung und Ungerechtigkeit zu zeigen. In seinen Prioritäten für eine zweite Amtszeit findet der Kampf gegen Rassismus keine Erwähnung. Zu den Wahlversprechen gehört aber eine Stärkung der Polizeikräfte im Land.

Die Gewalt muss aufhören.
Autor: Mike PenceUS-Vizepräsident

Zum Abschluss des Parteitags will Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) vom Weissen Haus aus sprechen und die Nominierung zum Kandidaten für die Wahl am 3. November annehmen. Er tritt gegen den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Joe Biden, an. Schwarze sind eine wichtige Wählergruppe Bidens, der unter Barack Obama Vizepräsident war.

«Eine Nation der Wunder»

Trotz rund 180'000 Toten bei der Corona-Pandemie in den USA pries Pence das Krisenmanagement Trumps. Trumps frühzeitiges Handeln habe «unzählige amerikanische Leben gerettet und verschaffte uns Zeit, die grösste nationale Mobilisierung seit dem Zweiten Weltkrieg zu starten», sagte der Vizepräsident, der zugleich der Corona-Task-Force im Weissen Haus vorsteht. «Letzte Woche sagte Joe Biden, dass es kein Wunder geben wird. Aber Joe scheint nicht zu verstehen, dass Amerika eine Nation der Wunder ist. Und ich bin stolz darauf, berichten zu können, dass wir auf dem Weg sind, bis Ende dieses Jahres den weltweit ersten sicheren, effektiven Coronavirus-Impfstoff zu haben.»

Biden schrieb auf Twitter: «180'000 Menschen sind an dieser Coronakrise gestorben. Und die herzzerreissende Wahrheit ist, dass es so nicht hätte geschehen müssen.» Bidens Vize-Kandidatin Kamala Harris kritisierte, Trump habe die Gefahr des Coronavirus heruntergespielt und das amerikanische Volk in die Irre geführt. «Jetzt zahlen wir alle den Preis für seine gescheiterte Führung.»

Die Republikaner präsentierten Trump bei dem Parteitag am Mittwoch als mitfühlenden Landesvater und als Förderer von Frauenrechten. Die scheidende Trump-Beraterin Kellyanne Conway sagte: «Über Jahrzehnte hat er Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft und der Regierung befördert.» Im Wahlkampf 2016 waren frühere frauenverachtende Äusserungen von Donald Trump aufgetaucht.

SRF 4 News, 27.08.2020, 7 Uhr;

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Marti Müller  (Co2=Leben)
    Schön, noch so Gottesfürchtige und erliche Politiker zu haben!
  • Kommentar von Walter Wieser  (Walt)
    Moechte einfach mal erinnern das Trump ein Einreiseverbot von China bereits am 15. Januar ausgesprochen hat. Noch bevor auch nur ein einziger US Buerger vom Covid-19 erkrankt war. Biden Und die Dems. haben damals Trump zerrissen mit Aussagen wie: " Trump ist crazy, xenophobic" (Fremdenfeindlich) usw. vorgeworfen. Das WHO hat zu dieser Zeit noch verlauten lassen das der Virus nicht von Mensch zu Mensch uebertragen werden kann. Das sind nun mal facts die alle leicht verifizieren koennen.
    1. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Herr Wieser, wie bringen Sie die Tatsache, dass Trump das Virus danach konstant verharmloste und in Pressekonferenzen keinerlei Ahnung hatte logisch mit Ihrer Überzeugung in Einklang, er habe dieses Einreiseverbot aus Sorge vor dem Virus gesprochen? Habe gar mehr gewusst als die WHO?
    2. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Trump hat ein Einreiseverbot für die Chinesen angeordnet, weder ein Verbot nocht Quarantäne, oder sonst was, für die eigenen Leute. Als ob der Virus nur mit den Chinesen reisen würde! Nach dieser symbolischen Massnahme kam lange nichts mehr, im Gegenteil. Trump redete alles klein: "Der Virus ist nicht mehr als eine kleine Grippe, und wird bald von selbst verschwinden". Das weisse Haus wusste seit Dezember vom Virus, ohne WHO. Das sind nun mal facts, die alle leicht verifizieren könnten, Auch Sie
    3. Antwort von Matthias Wyrsch  (mawylu)
      Herr Wieser
      Trump hat das Einreiseverbot von China am 31. Januar ausgesprochen!
      Am Tag zuvor erklärte die WHO das Coronavirus zu einem «öffentlichen Gesundheitsnotstand von internationaler Bedeutung». Abgesehen davon hat Trump bei der Bekämpfung gegen das Virus 19 versagt.
  • Kommentar von Klaus KREUTER  (SWISSKK)
    Man macht es sich zu einfach wenn man von den USA als rassistisches Land spricht.Da muss man schon differenzieren.Es ist einfach unmöglich dass man mit Waffen herumrennen kann und wenn ein Teenager mit einem Sturmgewehr auf eine Demo geht, das ist ein NO-GO.Da muss man ansetzen, nur das wird aufgrund der Macht der NRA nie gelingen.Weiter wäre es wichtig viele der Afro- Amerikaner aus der Isolation herauszuführen, eine Bildungsoffensive zu starten und Job`s zu kreieren.
    1. Antwort von Eva Wädensweiler  (E. W.)
      Aber es gibt ja auch sehr viele Afro-Amerikaner in der USA, welche sehr erfolgreich unterwegs sind. Die haben es ja auch geschafft.
      Sei es in der Politik, im Show-Geschäft als Sänger, Entertainer, im Filmgeschäft, Models usw. Die Liste ist sehr lang.
      Vielleicht würde es ja helfen, sich an allen diesen Erfolgreichen zu orientieren, anstatt sich immer nur als Opfer von Weissen zu sehen?