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Legende: Video Hongkong: Peking warnt Demonstranten abspielen. Laufzeit 02:08 Minuten.
Aus Tagesschau vom 06.08.2019.
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Peking warnt Demonstranten «Wer mit dem Feuer spielt, kommt darin um!»

  • China richtet eine scharfe Warnung an die Demonstranten in der Sonderverwaltungszone Hongkong.
  • Die Demonstranten sollten die «enorme Stärke der Zentralregierung» nicht unterschätzen, mahnt das Büro des Staatsrats in Peking.
  • Gleichzeitig warnt China amerikanische Politiker vor einer Einmischung in den Konflikt.

Die «radikalen Proteste» hätten starke Auswirkungen auf den Wohlstand und die Stabilität Hongkongs, sagte ein Sprecher des für die chinesische Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau zuständigen Staatsrats-Büros. Hongkong werde dadurch in einen «gefährlichen Abgrund» gestossen. Die Warnung an die Adresse der Demonstranten ist deutlich: «Wer mit dem Feuer spielt, kommt darin um!»

Peking erwartet von Hongkong ein noch härteres Durchgreifen gegen die Demonstranten und Nulltoleranz.
Autor: Claudia StahelSRF-Korrespondentin, China

Bereits vergangene Woche hatte die Volksbefreiungsarmee die Demonstranten mit martialischen Tönen gewarnt. Sie habe alle «Einsatzmöglichkeiten», um die Sicherheit in der Sonderverwaltungszone und Chinas «nationale Souveränität» aufrechtzuerhalten.

Noch sei ein Einsatz des Militärs für die Regierung in Peking zwar keine Option, sagt SRF-Korrespondentin Claudia Stahel. China lasse sich aber alle Möglichkeiten offen. «Der Ball liegt nun bei der Hongkonger Regierung und der Polizei. Peking erwartet ein noch härteres Durchgreifen gegen die Demonstranten und Nulltoleranz.»

Peking verbittet sich ausländische Einmischung

Auf die Souveränität Chinas pochte am Montag auch die Vertretung des chinesischen Aussenministeriums in Hongkong. Die Stadt gehöre zu China, heisst es in einer Erklärung. Die Volksrepublik werde auf alle Massnahmen entschlossen reagieren, die der Souveränität des Landes schadeten. US-Politiker sollten unverzüglich aufhören, mit Separatisten der Stadt zu verhandeln.

Grafik zeigt Karte, Fakten und Zahlen zu Hongkong
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75 Kommentare

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  • Kommentar von MP. Bettler  (mpbettler)
    @SRF: Hongkong dreimal mit einem "g" zu wenig.
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      Vielen Dank für den Hinweis. Haben die Fehler korrigiert.
      Freundliche Grüsse, die Redaktion
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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Einige da leben in einer Welt, in welcher sie glauben, sie könnten sich überall "moralisch" einmischen und gewissermassen mitbestimmen, was da zu geschehen hat. Ich glaube fast das kommt jeweils vor Ort in der Regel gar nicht gut an und schafft eher zusätzliche Konfrontationen. - Ich frage mich bald, ob das die "neue Neo-Kolonialisierung" der Welt ist. Nun auch dieses neue Joch werden gerade auch diese ex-Kolonien einfach abschütteln. - NB: Europa und auch die EU ist nicht der Nabel der Welt!
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  • Kommentar von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
    Schade. PRC verhunzt gerade eine seiner blühendsten, problemlosesten, Regionen. De facto über Lappalien. Mit ein bisschen Largesse hätte man HK als exotisches Cabaret behalten können, und darin zukunftsweisende Experimente wie in den Sonderwirtschaftszonen durchführen können. Kurzfristig kann und wird die KP gewinnen. Langfristig wird sich deren Reformunfähigkeit für alle schlecht auswirken. Wenn die KP nicht einmal positiv mit Regenschirmen umgehen kann, dann wird ihr eigener zusammenklappen.
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    1. Antwort von Paul Soltermann  (ps)
      Leider verdrehen sie die Tatsachen Nick Schaefer :
      1. Hongkong IST eine blühende Metropole ... die 'Aktivisten' werfen nur einen temporaeren Schatten.
      2. Die urspruengliche Forderung der Aktivisten wurde von der Regierung erfuellt. "Das Gesetz ist tot" hat Lam gesagt.
      3. Von China ist bis dato keine Gewalt angewendet worden.
      Alles andere sind wohl Fruechte der Westpresse-Manipulation.
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