Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Proteste gegen Maduro abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus Newsflash vom 30.01.2019.
Inhalt

Politische Krise in Venezuela «Es gab heimliche Treffen mit Militärs»

  • Juan Guaidó, selbst ernannter Interimspräsident in Venezuela, hat sich nach eigenen Angaben heimlich mit Vertretern von Armee und Sicherheitskräften getroffen.
  • Für einen Regierungswechsel sei es entscheidend, dass das Militär Maduro die Unterstützung entziehe.
  • Das schrieb Guaidó in einem Gastbeitrag für die «New York Times».

Die Mehrheit der Diensthabenden sei sich darin einig, dass die Missstände in dem südamerikanischen Erdölland unhaltbar seien. «Wir haben all jenen Amnestie angeboten, die sich keiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht haben», schrieb Guaidó, der Neuwahlen in Venezuela fordert.

Der 35-jährige Parlamentschef hatte sich am 23. Januar als Übergangspräsident vereidigen lassen. Die von der Opposition kontrollierte, aber entmachtete Nationalversammlung hatte zuvor ein Amnestiegesetz gebilligt, das Militärs Straffreiheit zusichert, wenn sie sich an der Wiederherstellung der demokratischen Ordnung beteiligen.

Bereits als Interimspräsident anerkannt

Bislang halten die Generäle öffentlich noch zu Maduro, doch unter den einfachen Soldaten soll es Medienberichten zufolge brodeln. Die USA und zahlreiche lateinamerikanische Länder haben Guaidó bereits als legitimen Interimspräsidenten anerkannt. Am Mittwoch waren erneut zahlreiche Menschen in Venezuela gegen den Sozialisten Maduro auf die Strasse gegangen.

Venezolanische Demonstranten
Legende: Tausende protestierten gegen Maduro. Keystone

Angesichts der Staatskrise in Venezuela wollen die neutralen Länder Mexiko und Uruguay nun eine neue Vermittlungsinitiative starten. Sie haben zu einer internationalen Konferenz am 7. Februar geladen, um einen Dialog zwischen venezolanischer Regierung und Opposition anzustossen. Mexiko und Uruguay verfolgen eine Politik der Nichteinmischung und verhalten sich in dem Konflikt neutral.

Trump stärkt Guaidó erneut den Rücken

US-Präsident Donald Trump stellte sich im Machtkampf in Venezuela erneut klar hinter Guaidó. «Der Kampf für die Freiheit hat begonnen», schrieb Trump am Mittwoch auf Twitter. Zuvor hatte Trump mit Guaidó telefoniert und ihm zur «historischen Übernahme» seines Amtes gratuliert.

In dem südamerikanischen Land tobt ein Machtkampf zwischen der Regierung des sozialistischen Staatschefs Maduro und dem selbst ernannten Interimspräsidenten Guiadó. Der Oppositionsführer wird neben den USA von vielen lateinamerikanischen und europäischen Ländern unterstützt. Maduro hingegen kann auf China, Russland und seine Verbündeten Kuba, Bolivien und Nicaragua zählen.

Fakten und Daten zu Venezuela
Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.