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Trump stellt «Deal des Jahrhunderts» im Nahostkonflikt vor
Aus Tagesschau vom 28.01.2020.
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Protest der Palästinenser So sieht Donald Trumps Nahost-Plan aus

Entmilitarisierung, Anerkennung der Siedlungen, Souveränität der Ost-Grenze: Die Vorschläge Trumps in der Übersicht.

Besetzte Gebiete bleiben

Siedlungen.
Legende: SRF

Im israelisch besetzten Westjordanland sollen die heutigen israelischen Siedlungsgebiete sowie das Jordantal von Israel teilweise annektiert werden. Niemand wird umgesiedelt, weder Israeli noch Palästinenser. Aber die Palästinenser fordern einen unabhängigen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967. Der Nahost-Plan sieht allerdings nur rund 70 Prozent der Fläche des Westjordanlandes für sie vor.

Teile Ost-Jerusalems als Hauptstadt

Ost-Jerusalem.
Legende: SRF

Jerusalem soll ungeteilt und die Hauptstadt von Israel bleiben. Ost-Jerusalem soll Hauptstadt der Palästinenser werden. Die Palästinenser fordern ganz Ost-Jerusalem als Hauptstadt, nicht nur Teile davon – so wie es der Plan jetzt vorsieht.

Souveräne israelische Ost-Grenze

Souveräne Ost-Grenze.
Legende: SRF

Israel erhält die volle Souveränität über seine Ostgrenze. US-Präsident Trump veröffentlichte nach dem Auftritt mit Benjamin Netanjahu eine Landkarte, in der die Grenzen des künftigen palästinensischen Staates abgebildet sind: Dieser wäre vollständig von Israel umgeben, der Gazastreifen wäre mit dem Westjordanland nur mit einem Tunnel verbunden. Zwei Strassen würden vom Westjordanland nach Jordanien führen, allerdings durch israelisches Staatsgebiet.

Entmilitarisierung des Gazastreifens

Entmilitarisierung
Legende: SRF

Die Palästinenser im Gazastreifen müssen ihre Waffen abgeben, werden also entmilitarisiert. Im «Laufe der Zeit» könnten die Palästinenser «mehr Verantwortung für die Sicherheit» übernehmen und Israel seinen Einsatz dort zurückfahren.

Flüchtlinge bleiben ausserhalb Israels

Flüchtlinge.
Legende: SRF

Die Palästinenser fordern eine Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge ins heutige Israel – insgesamt rund 5.5 Millionen. Gemäss Trump soll die Frage nach den palästinensischen Flüchtlingen ausserhalb Israels gelöst werden.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    "Die Palästinenser fordern eine Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge ins heutige Israel – insgesamt rund 5.5 Millionen". Und wollen die hin?? Nein, es braucht einen Kompromis. Israel hat 2 mächtige Todfeinde (Iran, Syrien), ein Nachgeben würde als Schwäche ausgelegt und die Existenz des Ministaates gefährden. Auch wenn es inakzeptabel für die Palästinenser erscheint: Israel wird das Westjordanland NIE vollständig räumen.
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  • Kommentar von Michael Strickler  (Michael S)
    @Reto Camenisch (Horatio)
    Die 0.6 bis 0.8 Mio Palästinenser haben seinerzeit das Gebiet verlassen, NICHT weil sie auf der Flucht waren, sondern von ihren "arabischen Brüdern" dazu aufgefordert wurden. Diese Palästinenser sollten freiwillig vor dem Krieg ihre Häuser verlassen, um dann nach dem arabischen Sieg gegen die vermeintlich schwachen Isralies unverletzt in ihre Häuser zurückkehren! Zudem gab es noch NIE für ein "unterlegenes" Volk ein allgemeines Rückkehrrecht nach einem Krieg, noch nie!
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  • Kommentar von Matthias Roth  (MaKoreh)
    Es ist unglaublich, wie wenig gewisse Kommentatoren hier wissen über den Nahostkonflikt. Ist ja auch kein Wunder bei der einseitigen Berichterstattung der Medien, bei der Israel immer als schuldig dargestellt wird.
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    1. Antwort von Jörg Frey  (giogio)
      Es fehlen in den Medien hauptsächlich Berichte über die alltägliche Schikaniereien der israelischen Armee gegenüber den Palästinensern. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie sich das anfühlt. An diesen Schikanierereien ist einzig und allein die Israelische Regierung schuld und niemand anderes.
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    2. Antwort von Michael Strickler  (Michael S)
      @Jörg Frey (giogio)

      Und was sind so die alltäglichen Schikaniereien? Und bitte, wenn schon die israelische Armee bemängelt wird, was haben denn die Palästinenser ihrerseits dazu getan, das es soweit kommt? Was war der genaue Grund der Armee? Und was war ihr genaues Vorgehen dabei? Einfach genau sein und fair AUF BEIDE SEITEN! Danke.
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