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Protest gegen Rentenreform Streikende setzen Präsident Macron weiter unter Druck

  • Die Streiks gegen die geplante Rentenreform in Frankreich gehen zu Wochenbeginn weiter.
  • Viele Nahverkehrszüge im Grossraum Paris fielen aus – genauso wie U-Bahnen. Das berichtet der Radionachrichtensender Franceinfo.
  • Die Autos stauten sich in der Hauptstadtregion auf einer Länge von über 600 Kilometern, das ist deutlich mehr als an normalen Tagen.

Auch der öffentliche Fernverkehr blieb stark eingeschränkt. Die staatliche Bahngesellschaft SNCF bat Fahrgäste, Reisen zu verschieben. Die Proteste dauern nun schon eineinhalb Wochen.

Streiken an Weihnachten?

Premierminister Édouard Philippe hatte in der vergangenen Woche Zugeständnisse bei der Rentenreform gemacht, die den Gewerkschaften aber nicht ausreichen. Einige der Gewerkschaften signalisierten bereits, dass sie auch an Weihnachten den Streik nicht aussetzen wollen.

Die Mitte-Regierung will auf Dauer das in 42 Einzelsparten zersplitterte Rentensystem in ein einheitliches System überführen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Macron 'vereinheitlichtes' Rentensystem ist dermassen gut, dass sein Minister im Vorfeld schon mal ein paar Sonderregelungen für Polizei, Militär und Feuerwehr angekündigt hat. Zudem wir es nicht mehr an die 40 Regelungen geben, sondern jährlich ein neue. Denn jedes Jahr muss die Rente neu bstimmt werden. Es geht ja darum wieviele vom gleichen Jahrgang sich die Rente zu teilen haben. Da ist man dann richtig froh, wenn einem die Nachbarn des gleichen Jahrganges wegsterben.
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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Die Zeche dieser Striks zahlen kleine Handwerker und Selbständige, deren Geschäft zur Weihnachtszeit ruiniert wird. Bei Blumenläden macht die Zeit mindestens 40% aus. Da ist für manch einen ruinös, wenn dieser Umsatz durch den Streik flöten geht. Grossen Konzernen oder Mode-/Parfumlabels etc. ist das schnuppe. Deren repräsentativen Lokale müssen keinen Umsatz machen, sie markieren nur Präsenz.
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    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Die Zeche Frau Pip, wenn die Menschen in Frankreich sich nicht wehren, werden demnächst Alle bezahlen und zwar nicht in der Dauer eines Streiks, sondern in der jeweiligen Dauer eines jeden Lebenszeit. Diese Rente, wird alle benachteiligen, die keine zusätzlichen kapitalgebundenden Rentenfonds von Blackrock&Co aquirieren können. Zudem werden diese Beträge steuerbefreit bei der Einzahlung und steuererleichtert bei der Auszahlung. Wer zahlt da die Steuerausfälle?
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  • Kommentar von Eva Werle  (Eva Werle)
    dass vereinheitlicht wird, ist nicht das problem.
    man will die vereinheitlichung mit rentenreduktionen durchdrücken.
    dagegen wehren sich die franzosen zu recht.
    länger arbeiten und 700-1000 euro weniger rente: da würden man sich hier auch wehren, oder?
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Damit die französische Wirtschaft konkurrenzfähig wird müssen unliebsame Reformen umgesetzt werden. Es geht nicht, dass in den staatlichen Berufen das Rentenalter unter 60 liegt.
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    2. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Dann müssten vorgängig ein paar andere Dinge geregelt werden, als die französiche Bevölkerung Richtung kollektiver Prekarisierung zu treiben, Herr Planta. Das Lamento, der Wirtschaft, die alles getan hat, um alteingesessen Firmen an ausländische Investoren zu verscherbeln, ist einfach nur noch als dreist und erbärmlich zu bezeichnen.
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    3. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Genauso wie man die Ausbeutung durch die Eliten bekämpfen muss soll auch der soziale Missbrauch bekämpft werden. Beides geht letztendlic auf die Kosten bedürftiger Kreise.
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    4. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      @planta, wieso geht es nicht, dass Menschen vor 60 Jahren in die Rente gehen. Wo doch faktisch sehr viele vor 60, und nicht nur in staatlichen Berufen, in Pension gehen? Ob hier oder dort, wie sind die Chancen für 50+ jährige? Warum nicht eine Rente ab 55, wo doch dann so einige ausgebrannt sind, es gesehen haben oder gekündigt werden? Ich bin eh für Bernard Friot Salaire à vie Variante, die den Menschen wieder ihre Würde als Werteschaffende als politisches, ökonomisches Recht gibt.
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    5. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Die Missbräuche, Herr Planta, ich weiss nicht wie sehr sie mit Frankreich vertraut sind, die finden in einer Bevölkerungsgruppe von 1% statt. Die halten sich schadlos auf Kosten der Vielen. Macron, seine Vorgänger und ein ultraliberales Austerity Diktat der EU sind da massgeblich daran beteiligt. Macron ist eigentlich nur das Exekutionsorgan dieser antidemokratischen Corporate Governance der EU, so wie diese seit Jahrzehnten aufgestellt ist.
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