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Protest-Marsch im Gazastreifen
Aus Tagesschau vom 30.03.2019.
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Proteste gegen Grenzzaun Vier Tote und hunderte Verletzte bei Zusammenstössen

  • Tausende Palästinenser protestierten am Samstag, dem Jahrestag des Beginns des «Marsches der Rückkehr».
  • Drei 17-Jährige und ein 20-Jähriger wurden nach palästinensischen Angaben getötet.
  • Mindestens 316 Menschen wurden verletzt, darunter 64 durch Schüsse, wie das Gesundheitsministerium in Gaza am Samstag mitteilte.

Die israelische Armee sprach von rund 40'000 Palästinensern, die sich am Samstag im Grenzgebiet versammelten. Die Organisatoren der Proteste hatten zu einem «Eine-Million-Marsch» aufgerufen. Sie erinnerten damit an den Beginn der Proteste am Grenzzaun vor einem Jahr. Nach israelischen Militärangaben warfen Teilnehmer Steine, Granaten und Sprengsätze auf den Zaun und zündeten Reifen an.
Die Soldaten würden Massnahmen zur Auflösung von Unruhen ergreifen und auch schiessen, hiess es in einer Mitteilung. Der grösste Teil der Palästinenser halte sich aber weiter entfernt vom Zaun bei Zelten auf – nach palästinensischen Angaben rund 300 Meter vom Grenzzaun entfernt. Wegen eines Generalstreiks blieben Geschäfte im Gazastreifen geschlossen.

karte Gazastreifen
Legende: SRF

Die israelische Behörde Cogat hatte Bewohner des Gazastreifens aufgefordert, sich am Samstag vom Zaun fernzuhalten. «Haltet einen Abstand von mindestens 300 Metern ein», sagte Oberst Ijad Sarhan in einem Video. «Die israelische Armee wird weder Versuche tolerieren, Zivilisten oder Soldaten zu verletzen, noch Beschädigungen am Grenzzaun.» Die israelische Armee hatte zusätzliche Einheiten in den Süden des Landes verlegt.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    "Die Palästinenser fordern beim «Marsch der Rückkehr» eine Aufhebung der Blockade, die Israel und Ägypten über den Gazastreifen verhängt haben." Wenn es die Palästinenser sind die das Fordern, würde ich das ja noch verstehen. Aber es wird von der Hamas gefordert und die haben eine andere Agenda als sich um das Wohlergehen ihrer Brüder zu kümmern.
    1. Antwort von Franziska Schaffner  (Franziskasch)
      Natürlich fordern das die Palästinenser, dazu muss man nun wirklich kein Hamasmitglied - oder Sympatisant sein.
  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    Das grösste Freiluft-Internierungslager der Welt. Wer zu nahe an den Zaun kommt, auf den wird geschossen. Und wie schon in Südafrika findet die USA das super und wird erst das Interesse an Menschenrechten heuchlen, wenn der internationale Druck es nicht mehr anders zuläss (eben wie in Südafrika). Das kann hier allerdings noch dauern...
  • Kommentar von Franziska Schaffner  (Franziskasch)
    Ich sehe keine 20 000 steinewerfende Demonstranten