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«Alle wollen, dass das endlich vorbei ist» (engl.)
Aus News-Clip vom 02.10.2019.
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Rede von Boris Johnson «Let's get Brexit done!»

  • Boris Johnson will sein Land ohne Abkommen am 31. Oktober aus der EU führen, sollten Gespräche mit Brüssel über seine jüngsten Brexit-Vorschläge nicht zu einem neuen Abkommen führen.
  • Am Tory-Parteitag in Manchester erklärte Johnson: «Lasst uns den Brexit durchziehen – Wir können es, wir müssen es, und wir werden es.»
  • «Wir werden mit unseren EU-Freunden an einem Deal arbeiten, aber was auch immer geschieht, wir müssen Ende Oktober austreten», sagte Johnson weiter.

Der Premierminister versicherte, dass seine Regierung gemeinsam mit der EU-Kommission an einer Brexit-Vereinbarung arbeite. Noch heute würden in Brüssel Vorschläge präsentiert, die seiner Meinung nach konstruktiv und vernünftig seien. Diese Vorschläge seien ein Kompromiss für beide Seiten, ein Kompromiss des Vereinigten Königreiches, sagte Johnson. «Und ich hoffe sehr, dass unsere Freunde das verstehen und ihrerseits kompromissbereit sind.»

Telefongespräch zwischen Juncker und Johnson

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Johnson und Juncker.
Legende:Johnson und Juncker bei einem Treffen in Luxemburg Mitte SeptemberReuters

Die EU-Kommission hat ihren Willen zur Einigung im Brexit-Streit bekräftigt. «Wir glauben, dass ein geregelter Austritt weit besser ist als ein ‹No-Deal›-Szenario», erklärte die Brüsseler Behörde. Sie kündigte für den Nachmittag ein Telefonat von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit dem britischen Premierminister Boris Johnson an. Anschliessend werde Juncker die EU-Staaten und das Europaparlament informieren.

Einem Bericht des «Telegraph» zufolge fordert Johnson in den Vorschlägen weitgehende Zugeständnisse der EU in der Irland-Frage. Er will damit erreichen, dass die als Backstop bezeichnete Garantieklausel für eine offene Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland aus dem Austrittsabkommen gestrichen wird.

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Boris Johnson: «Es wir auf keinen Fall Grenzposten an der Nordirischen Grenze geben.»
Aus News-Clip vom 02.10.2019.
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Bislang gibt es keine Kontrollen an der irisch-nordirischen Grenze. Die EU und Irland bestehen darauf, dass das auch nach dem Brexit so bleibt. Sonst wird ein Wiederaufflammen des Nordirlandkonflikts befürchtet. Die Pläne Johnsons sehen jedoch die Einführung von Zollkontrollen vor, wenn auch nicht direkt an der Grenze.

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54 Kommentare

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  • Kommentar von M. Berger  (Mila)
    Hinter dem No-Deal Brexit sind extreme Gruppierungen, allen voran Steve Bannon, welche planen, die EU zu zerschlagen und damit den Zusammenhalt in Europa zu schwächen und ihre neue Heils-Ordnung einzuführen. Boris Johnson ist ihr williges Werkzeug und fühlt sich geschmeichelt. Sein Proposal wird so fordernd sein, dass die EU mit dem Mitglied Republik Irland wahrscheinlich ablehnen muss, GB verlässt ohne Deal die EU, was für alle ein Disaster wäre ausser für die Hardliner.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Von Großbritannien, bleibt am Ende vielleicht nur noch England übrig. Schottland hat ja schon ein Referendum für seinen Austritt im Fall eines Brexit angekündigt. BJ ist in Wales ja auch nicht gerne gesehen. Bin gespannt.:))
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Johnson will immer extremer mit dem Kopf durch die Wand.Er und die Seinen haben das Volk zu einem knappen Ja zum Brexit hinmanipuliert und haben wesentlich dazu beigetragen, GB in noch mehr Unsicherheit und in ein Chaos zu stürzen und eine kultivierte Politik zu zerstören.Das ist ein typisches Resultat von Populismus.Es ginge eigentlich um die Zusammenarbeit in Europa,auch für Friedenserhalt u.a., statt sich in einen Nationalismus zurückzuziehen, der den Nachkommen wieder Krieg bringen könnte.
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