Zum Inhalt springen

Header

Video
Wie Antigen-Schnelltests funktionieren
Aus 10 vor 10 vom 29.10.2020.
abspielen
Inhalt

Resultat in 15 Minuten Zu grosse Hoffnungen in die Schnelltests?

50'000 Corona-Tests pro Tag sollen mit den neu zugelassenen Schnelltests durchgeführt werden können. Zusammen mit den herkömmlichen kann die Schweiz damit ihre Kapazität auf 80'000 Tests pro Tag erhöhen. Dies könnte der entscheidende Vorteil im Kampf gegen das Coronavirus sein.

Ausreichende Testkapazitäten gelten als eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Eindämmung der Pandemie: Je früher eine Infektion erkannt ist, desto schneller können die entsprechenden Schutzmassnahmen getroffen werden und umso erfolgreicher kann die Ausbreitung des Virus verhindert werden. Darum sind die neuen Schnelltests im Vorteil gegenüber den herkömmlichen Tests.

Schneller, aber weniger zuverlässig

Während Getestete bisher 24 Stunden auf das Resultat warten mussten, wissen Betroffene beim Schnelltest innerhalb von 15 Minuten, dass sie infiziert sind und können so unmittelbar nach dem Test Massnahmen ergreifen, um ihr Umfeld zu schützen.

Im Unterschied zu den herkömmlichen Tests aber sind die Resultate der Schnelltests weniger zuverlässig. Im schlimmsten Fall erhalten Testpersonen ein negatives Resultat, obwohl sie mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese vermeintlich Gesunden können das Virus unbemerkt weiterverbreiten.

Darum sollen die neuen Schnelltests gemäss Bundesamt für Gesundheit nur bei Personen eingesetzt werden, die tatsächlich bereits Krankheits-Symptome haben, aber nicht zu einer Risikogruppe gehören. Ab Montag sollen die neuen Schnelltests in den bestehenden Covid-Testcentern, in Arztpraxen und Apotheken erhältlich sein.

10v10 vom 29.10.2020

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Beate Rieger  (Silenzio)
    Auf der BAG Seite gibt es bereits das neue Faktenblatt mit Gültigkeit ab Montag:
    „Faktenblatt Coronavirus - Kostenübernahme der Analyse und der damit verbundenen medizinischen Leistungen (PDF, 837 kB, 30.10.2020) (gültig ab 2. November 2020)“ Zu finden in der Rubrik „Coronavirus: Testen“ Darin wird gesamte Teststrategie und Übernahme der Testkosten beschrieben. Die bisherige Teststrategie ist auch noch als pdf abrufbar.
  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Und die Pharmaindustrie profitiert wieder und der einfache Mensch bezahlt alles schön mit der Krankenkasse Prämien.
  • Kommentar von Mattias Derungs  (Mattias Cristian Derungs)
    Testen, testen, testen, was das Zeug hält! Das war stets die Devise von Anfang an, nur im Frühjahr waren es durchschnittlich ca. 5000 Tests pro Tag, in der Zwischenzeit reden wir von 30 - 35'000 Tests pro Tag, Tendenz steigend! Ursache und Wirkung: Die Dunkelziffern sinken, die Fallzahlen nehmen exponentiell zu - unbegründete Panik macht sich breit und wird medial noch zusätzlich geschürt! Ich habe nichts gegen Schnelltests, sofern man bei positiven Anzeichen noch genauer prüft! (Bsp. B-Probe)
    1. Antwort von Ruedi Möckli  (rm)
      Lieber Herr Derungs, Sie verdrehen hier das eine oder andere.
      -Die Dunkelziffer ist zurzeit vermutlich trotz den vielen Tests sehr hoch, da 25% aller Tests positiv sind. Lesen Sie dazu die taeglich aktualisierten SRF Statistiken.
      -Das Problem der Schnelltests ist hauptsaechlich die falsch-negativ, nicht die falsch-positiv Rate. Wenn sie positiv getestet werden, sind sie ziemlich sicher positiv. Deshalb braucht es bei Positiven keine "B-Probe".
    2. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Hr. Derungs, die Dunkelziffer ist garantiert am Steigen, was man an den hohen Positivraten sehen kann. War sie im Frühjahr noch um 5 herum, kann aktuell niemand sagen wie hoch sie ist, da die Situation dermassen dynamisch wird. sie könnte bereits um die 8 sein.
      Höchst wahrscheinlich war sie zwischenzeitlich im Sommer und Spätsommer noch tiefer, aber das hat offenbar niemand gemessen.
    3. Antwort von Adi Berger  (Adi B.)
      Solange ich keine Symptome habe werde ich mich garantiert NIE testen lassen auch wenn dies kostenlos ist. Millionen werden verbraten für gar nichts.