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May hat genug
Aus Tagesschau vom 24.05.2019.
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Ringen um Mays Nachfolge Gesundheitsminister will in die Downing Street einziehen

  • Gesundheitsminister Matt Hancock will Theresa May als Premierminister ablösen.
  • Hancock hat seine Teilnahme am mehrstufigen Auswahlverfahren für den Tory-Parteivorsitz bekanntgegeben.
  • Hancock ist bereits der fünfte Politiker, der sich offiziell um den Top-Job in der Konservativen Partei und damit auch um das Amt des Regierungschefs bewirbt.

Als Favorit unter den Bewerbern gilt der frühere Aussenminister Boris Johnson. Er brachte sich umgehend in Stellung und drohte mit einem EU-Austritt ohne Abkommen. Eine Verlängerung der Brexit-Frist über den 31. Oktober hinaus schloss er aus.

Berichten zufolge löste er damit Befürchtungen vor einem Brexit-Wettrüsten aus, bei dem sich die Kandidaten gegenseitig an Kompromisslosigkeit überbieten, um die Brexit-Hardliner an der konservativen Parteibasis auf ihre Seite zu ziehen.

Bewerberfeld dürfte wachsen

Auch Aussenminister Jeremy Hunt, Ex-Arbeitsministerin Esther McVey und Entwicklungshilfeminister Rory Stewart erklärten bereits, antreten zu wollen.

Die amtierende Premierministerin May hatte am Freitag in einer emotionalen Rede in London angekündigt, dass sie ihr Amt als konservative Parteichefin am 7. Juni abgeben wird. Bis Ende Juli soll ein Nachfolger bestimmt werden, dann will sie auch die Regierungsgeschäfte abgeben. Erwartet wird, dass sich bis zu 20 Bewerber dem Auswahlverfahren stellen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Max Wyss  (Pdfguru)
    Es wird noch lustiger: Gemäss the Independent, erhhä/ielt der aktuelle Gesundheitsminister Gelder von einem Think Tank, dessen Ziel es ist den NHS abzuschaffen (und durch ein System à la USA zu ersetzen). Und noch pikanter, dieser Think Tank wird in grossem Masse von der Tabakindustrie gesponsert…

    Ist das nun Realsatire?
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Wie kann Boris Johnson Topfavorit sein, nachdem er nichts Konkretes zur Umsetzung des Brexit beigetragen hat? Er ist mehr „Spaltpilz“ als Verbinder verschiedener politischer Lager. „Spaltpilze“ sind Risikofaktoren für Krieg, keine Friedensbewahrer oder -schaffer.
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    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Der Nachfolger von Frau May muss der Partei (primär dem rechtsnationalistischen Flügel) passen.

      Das "Landeswohl" spielt keine Rolle.

      Ob ein allfälliges Misstrauensvotum Erfolg hat, steht hingegen in den Sternen geschrieben.
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