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So wird Edvardo Sareno auf hoher See gerettet
Aus News-Clip vom 04.09.2020.
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Schiffsunglück vor Japan Frachter mit 40 Besatzungsmitgliedern und 5800 Rindern gesunken

  • Vor der japanischen Küste wird ein Schiff mit mehr als 40 Besatzungsmitgliedern und rund 5800 Rindern an Bord vermisst. Es ist offenbar gekentert und gesunken.
  • Ein Crewmitglied konnte gerettet werden. Eine zweite Person konnte zwar geborgen werden, verstarb aber später.

Nach Angaben des geretteten Crewmitglieds Edvardo Sareno war der Frachter mit mehr als 40 Besatzungsmitgliedern und rund 5800 Rindern an Bord gekentert und gesunken, nachdem bei starkem Wellengang in Folge eines Taifuns ein Motor ausgefallen war. Eine Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.

Das nun gesunken Schiff Gulf Livestock 1 vor einem Jahr in einem australischen Hafen.
Legende: Das nun gesunken Schiff Gulf Livestock 1, fotografiert vor rund einem Jahr in einem australischen Hafen. Reuters/Brian W Scott via MarineTraffic.com

Überlebender: «Ich habe so viel Glück gehabt.»

Beamte zitierten Sareno mit den Worten, er habe eine Schwimmweste angezogen und sei ins Meer gesprungen. Seitdem habe er keine anderen Besatzungsmitglieder gesehen.«Danke, vielen Dank», sagte er zu den Rettungskräften, als er auf ein grösseres Schiff gebracht wurde. «Bin ich der Einzige? Kein anderer?», fragte er die Retter. «Es tut mir so leid ... Ich habe so viel Glück gehabt.»

Ein Crewmitglied des gesunkenen Frachtschiffs wird von der Küstenwache gerettet.
Legende: Die Küstenwache rettet das Crewmitglied Edvardo Sareno. Reuters

Zu seinen Kollegen gehören 38 Philippiner, zwei Australier und zwei Neuseeländer. Bis auf den zweiten geborgenen Mann fehlt vom Rest bisher jede Spur. Der unter Flagge Panamas fahrende Frachter war Mitte August von Neuseeland nach China aufgebrochen, wo er am Freitag eintreffen sollte.

SRF 4 News, 04.09.2020, 07.30 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Im August waren mehr als 60'000 Schafe von Australien in den Nahen Osten verschifft worden. 2400 Schafe überlebten die Überfahrt bei extremer Hitze nicht. Knapp zwei Millionen Schafe werden jedes Jahr von Australien in die ganze Welt exportiert. Längste Weg ist in die Türkei, dem dritt grösssen Importland für Schafe. Für die meisten Tiere endet die tödliche Reise jedoch in Kuwait oder Katar. In jedes dieser beiden Länder werden jährlich über 600.000 Tiere transportiert. Stoppt diese Exporte!
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  • Kommentar von Walter Foletti  (Walter Foletti)
    Was hier abgeht ist eine Katastrophe!
    Tiere sind Lebewesen und keine Ware.
    Dass Regierungen, Weltweit so was zulassen,ist eine Schande sondergleichen.
    Wenn schon, dann sollten die Tiere vom Exportierenden Land, wenn nötig, koscher geschlachtet werden und dann in Kühlwagen, respektive Kühlschiffen zum Bestimmungsort transportiert werden.
    Es ist höchste Zeit, dass den unwürdigen Transporten ein Ende gesetzt wird.
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Rinder gibt es in Deutschland im Überfluss, weshalb sie auch schon lange ein lohnendes Exportgut sind.Um sich der Überproduktion von Tieren zu entledigen,vor allem Rinder und Schafe.Für die Mehrheit der Tiere ist dies mit tage- und wochenlangen Transporten in LKWs und Schiffen verbunden,unter katastrophalen und quälerischen Bedingungen. Selbst tragende Rinder werden in LKWs und Frachter über Strecken von 7.000 Kilometer bis nach Zentralasien gekarrt. Tierleid ohne Ende, dass muss verboten werden
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