- Schwere Unwetter haben in Griechenland grosse Schäden verursacht und mindestens einen Menschen getötet.
- Besonders betroffen waren die südliche Ägäis und die Region um Athen.
- Zu Starkregen und Orkanböen kam auch eine starke Belastung der Luft mit Saharastaub hinzu, die den Himmel rot färbte und die Sicht beeinträchtigte.
Auf Rhodos rückte die Feuerwehr mehr als 50 Mal aus, hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume. Auch Stromleitungen, Laternen und Boote wurden beschädigt. Der Zivilschutz rief Bewohner und Touristen per SMS auf, ihre Bewegungen einzuschränken.
In einem Vorort von Athen kam es zu Überschwemmungen. Ein Mann kam ums Leben, nachdem ihn Wassermassen mitgerissen und unter einem Auto eingeklemmt hatten.
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Bild 1 von 5. Die Überschwemmungen richteten grossen Schaden an. Hier zu sehen in Nea Makri, östlich von Athen. (02.04.2026). Bildquelle: AP Photo/Thanassis Stavrakis.
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Bild 2 von 5. Aufgrund des starken Unwetters wurden auch Häuser überschwemmt. (02.04.2026). Bildquelle: AP Photo/Thanassis Stavrakis.
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Bild 3 von 5. Wegen des Saharastaubs verfärbte sich der Himmel über Kreta Blutrot. (01.04.2026). Bildquelle: EPA/NIKOS CHALKIADAKIS.
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Bild 4 von 5. Ein Bild wie aus einem Horrorfilm: Schaurige Szenen in Heraklion auf Kreta. (01.04.2026). Bildquelle: REUTERS/Stefanos Rapanis.
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Bild 5 von 5. Starke Südwinde bringen den Saharastaub in den Norden. (01.04.2026). Bildquelle: EPA/NIKOS CHALKIADAKIS.
Der Fährverkehr wurde in vielen Teilen des Landes eingestellt. Mindestens zehn Flüge nach Rhodos wurden am Mittwoch gestrichen oder umgeleitet, inzwischen läuft der Luftverkehr wieder weitgehend normal.
Auf Kreta sowie den Kykladeninseln Santorini, Naxos und Mykonos brachten starke Südwinde Saharastaub. Dieser färbte den Himmel rötlich und schränkte die Sicht deutlich ein.
Meteorologen erwarten weiterhin kräftige Regenfälle, Gewitter und örtlich Hagel. Für Kreta gilt eine erhöhte Unwetterwarnung. Eine Entspannung wird erst für Freitagabend erwartet.