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Seehofer kündigt Rückzug an «Das reicht dann wirklich»

  • Das Urgestein der CSU, Horst Seehofer, kündigt seinen Rückzug von der politischen Bühne an.
  • Nach der nächsten Bundestagswahl will Deutschlands derzeitiger Innenminister kein politisches Amt mehr anstreben und rät der Schwesterpartei CDU zu Gelassenheit nach jüngsten Wahlverlusten.
  • Seehofers Verhältnis zu seinem italienischen Amtskollegen und Lega-Chef Salvini scheint merklich abgekühlt zu sein.
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Aus dem Archiv: Was trieb Horst Seehofer an?
12:27 min, aus Info 3 vom 12.11.2018.
abspielen. Laufzeit 12:27 Minuten.

Nach der nächsten Bundestagswahl will Deutschlands Innenminister Horst Seehofer kein weiteres politisches Amt anstreben. Dies stehe für den 70-Jährigen schon seit dem vergangenen Jahr fest. «Insgesamt komme ich auf 50 Jahre in der Politik. Das reicht dann mit Auslaufen dieser Legislaturperiode wirklich.»

Der Schwesterpartei CDU riet er davon ab, wegen ihrer Verluste bei der Europawahl jetzt hektische Personaldebatten zu führen. «An Wahltagen muss man Rechenschaft ablegen, unabhängig davon, ob man selbst Spitzenkandidat war oder nicht.»

Seehofers Verhältnis zu Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega hat sich indes offenbar abgekühlt. Für ihn seien «politische Vereinbarungen nicht mehr möglich».

Seehofer und Salvini
Legende: Seehofer mit neuem Blick auf Salvini. Reuters

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Chauvet  (xyzz)
    Man reibt sich die Augen wie man hier in derart arroganter und unverschämter Manier über einen bayerischen Politiker herzieht. Von 2008 bis 2018 war Seehofer Ministerpräsident des Freistaates Bayern,führte dieses deutsches Bundesland, ca. doppelt so groß wie Ihre "Eidgenossenschaft" äußerst erfolgreich, seit Jahren ohne Neuverschuldung, Schuldenstand lediglich ca. 15 Milliarden Euro bei gleichzeitigem erheblichem Schuldenabbau, obwohl größter Sponsor ärmerer deutscher Länder.
  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Wurde auch Zeit. Wenn jetzt noch Merkel geht, habe ich Hoffnung in Europa
    1. Antwort von Daniel Schmidlin  (Queren life)
      Es kommt Weber. Mit dem wird es noch schlimmer.
  • Kommentar von L Meier  (Lukii)
    Hut ab vor einem Politiker, der vor laufender Kamera den Mut hat zu sagen: Die, die gewählt wurden haben nichts zu sagen und die, die etwas zu sagen haben wurden nicht gewählt.