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Angela Merkel: «Ich vergesse keinen einzigen Tag, was die Massnahmen für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten»
Aus News-Clip vom 11.02.2021.
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Shutdown verlängert Merkel räumt Fehler bei der Bewältigung der zweiten Welle ein

  • Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Fehleinschätzungen und Fehler bei der zweiten Coronawelle eingestanden.
  • Die erste Welle im vergangenen Frühjahr habe Deutschland weit weniger getroffen als andere Staaten, sagte die Regierungschefin in einer Regierungserklärung im Bundestag.
  • «Dann waren wir nicht vorsichtig genug und nicht schnell genug», fügte sie hinzu.

Das Vorgehen sei zum Ende des Sommers und Beginn des Herbstes zu zögerlich gewesen. Deutschland habe das öffentliche Leben nicht rechtzeitig und konsequent genug wieder heruntergefahren, sagt Merkel.

Die allermeisten der beschlossenen Massnahmen müssen konsequent beibehalten werden.
Autor: Angela MerkelBundeskanzlerin Deutschland

Merkel erläuterte im Bundestag die am Vortag mit den Ministerpräsidenten der Länder beschlossenen Massnahmen zum weiteren Vorgehen in der Pandemie. Beschlossen wurde eine weitgehende Verlängerung des Shutdowns bis zum 7. März. «Die allermeisten der beschlossenen Massnahmen müssen konsequent beibehalten werden», sagte Merkel in der Regierungserklärung. Das Beschlossene sei «geeignet, erforderlich und verhältnismässig».

Mehr Tempo bei den Impfungen

Nach Anfangsproblemen setzt Merkel auf zusehends mehr Tempo bei den Corona-Impfungen in Deutschland. Sie verstehe, dass der Start der Impfkampagne angesichts riesiger Hoffnungen zunächst viele enttäuscht habe, sagte Merkel. Das Impfen komme aber immer mehr in Schwung. Jede Woche und jeden Monat werde weitere Impfungen bringen – bis zum Ende des Sommers für jeden, der möchte. Dieses Ziel solle angesichts der zugesagten Mengen für schon zugelassene Mittel erreicht werden.

SRF 4 News, 11.2.21, 10 Uhr;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Sebastian Demlgruber  (SeDem)
    Merkels Strategie in der zweiten Welle hat bislang immer noch weit besser funktioniert als jene von CH und A, wie SRF-Daten zeigen. Einfach mal die Zahl der Neuinfektionen pro 100000 Einwohner/7 Tage nehmen: CH-Maximum 932 (2. November), A-Maximum 829 (13. November), D-Maximum 306 (22. Dezember). D lag stets klar besser als CH und A. Aktuell: CH 154, A 148, D 106. Merkels Lockdown rentiert sich, ganz einfach weil er Leben rettet.
    1. Antwort von Dominic Müller  (Domi3)
      Die Todeszahl seit Pandemiebeginn ist in Deutschland mit 64'000 aber wenig rühmlich. Pro Mio Einwohner berechnet ist die Todeszahl in D 771, verglichen mit deren Nachbarland Dänemark mit 387 ziemlich genau doppelt so hoch.
    2. Antwort von Franz Steiner  (Master Splinter)
      Immer lustig (oder auch nicht) wenn man anhand völlig aussageloser Zahlen wie der Infektionszahlen Länder gegeneinander aufwiegt.
    3. Antwort von Pascale von Planta  (Pascale)
      Solange die CH wie auch Europa den pcr Test nicht standardisiert haben, sind Vergleiche, was die positiven Fallzahlen pro 100'000 anbelangt, nicht nur nicht aussagekräftig, sondern geradezu irreführend.
  • Kommentar von Willi Fetzer  (wi)
    Aber Angie, wir schaffen das! Wo bleibt Dein Lieblingssatz? Es ist himmeltraurig+verantwortungslos wenn eine REGIERUNG in Deutschland ein ganzes Jahr fast verstreichen lässt+nur immer wieder Sprüche bringt, anstatt zu handeln und sich vorzubereiten, z.B. Impfkonzepte, Organisation dazu, Prioritätenliste etc.Das wären Dinge gewesen die hätte man schon im Juni an die Hand nehmen können!Oder Schliessungs- und Öffnungskonzepte der Läden  und Geschäfte!Aber nein, mal zu, dann auf, dann wieder zu!
    1. Antwort von Casper Sarro  (CasperHauser)
      Und in der Schweiz lief alles rund? Lieber erst vor der eigenen Haustüre kehren.
    2. Antwort von markus ellenberger  (ELAL)
      @fetzer Die frage ist nur ob die angie das auch so hätte machen können.
  • Kommentar von Tobias Haas  (ToHa)
    der grösste Fehler ist das Drücken der Zahlen um wirklich jeden Preis, und der zum scheitern verurteilte Versuch Corona zu besiegen als alternativlos zu betrachten. Koste es was es wolle wird vor allem auf Kosten der Zukunft alles nur auf die Zahlen und seit neuestem auf Mutationen fixiert. Nüchtern und gesamtheitlich betrachtet ist das reiner Irrsinn und wider die Natur. Entspricht aber der Überheblichkeit des Menschen alles kontrollieren zu wollen inklusive dem Tod. So geht das nicht gut aus.