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Kim Jong-un und Xi Jinpin treffen sich (Archivbild).
Aus HeuteMorgen vom 20.06.2019.
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Staatsbesuch für Kim Jong-un China demonstriert seinen Einfluss auf Nordkorea

  • Der chinesische Präsident Xi Jinping besucht Nordkorea.
  • Vermutlich wird er Kim Jong-un zureden, wieder mit den USA bezüglich des Atomprogramms zu verhandeln.
  • China ist der engste Alliierte von Nordkorea.

Der chinesische Präsident Xi Jinping und First Lady Peng Liyuan sind in Pjöngjang gelandet. Zwei Tage soll der Staatsbesuch dauern. Kim Jong-un und Xi Jinping haben viel zu besprechen. Weit oben auf der Liste dürfte das nordkoreanische Atomprogramm stehen.

Was will China in Nordkorea erreichen?

China setze sich für eine Lockerung der Sanktionen gegen Nordkorea ein, sagt SRF-China-Korrespondent Martin Aldrovandi, denn China möchte mit Nordkorea in Zukunft Geschäfte machen. Das setze aber voraus, dass Nordkorea abrüstet. Dies wäre ebenfalls im Sinne Chinas. «China hat auch kein Interesse, einen Nachbarn zu haben, der unberechenbar ist und solche Waffen besitzt», so der Korrespondent.

In einer Woche trifft Xi Jinping Donald Trump

Die Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA sind ins Stocken geraten, seit dem abrupten Ende des Gipfeltreffens in Hanoi. Als engster Verbündeter Nordkoreas dürfte China versuchen, die Nordkoreaner wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Auch der Zeitpunkt des Besuchs scheint gut gewählt. In rund einer Woche soll Xi Jinping nämlich Donald Trump am Rande des G20-Gipfels in Osaka treffen.

Video
Ankunft von Xi in Nordkorea
Aus News-Clip vom 20.06.2019.
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Xi und Trump werden in erster Linie wohl über den Handelskonflikt reden, wahrscheinlich aber auch über Nordkorea. China zeigt den USA mit dem aktuellen Staatsbesuch in Nordkorea, dass sie auf der koreanischen Halbinsel weiterhin auf Chinas Hilfe angewiesen sind.

Infografik: Nordkoreas Raketen
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2 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Ein Treffen von Freunden. Allerdings hilft dies den hungernden Menschen in Nordkorea wenig. Ironischerweise ist es Südkorea, welches ihre nördlichen Schwestern und Brüder mit 50'000 Tonnen Reis unterstützt und nicht China, mit "Freund" Xi Jinping.
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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Weltweit verfügen die neun Atommächte – die USA, Russland, Grossbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea – über ca. 14 935 Nuklearwaffen. China hat kein Interesse an atomares Abrüsten, warum sollte das Norkorea tun? China sieht kein keine Notwendigkeit, in die Gespräche zwischen Russland und den USA über eine nukleare Abrüstung einzusteigen. Für NK sind die Atomwaffen eine Versicherung für sein Land. Kein Interesse am Abrüsten haben die USA.
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