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Stärkung von «Obamacare» US-Präsident will Zugang zu Krankenversicherung vereinfachen

  • Der neue US-Präsident Joe Biden will während der Corona-Pandemie mehr Amerikanerinnen und Amerikanern den Zugang zur Krankenversicherung ermöglichen.
  • Die US-Bevölkerung soll sich zwischen Mitte Februar und Mitte Mai über das als «Obamacare» bezeichnete System versichern lassen können.
  • Das will eine vom Weissen Haus für Donnerstag angekündigte Verfügung bewirken.
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Aus dem Archiv: US-Präsident Biden unterzeichnet Dekrete
Aus Tagesschau vom 21.01.2021.
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Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner sind in der Corona-Pandemie zumindest zeitweise arbeitslos geworden und haben mit ihrem Job auch ihre Krankenversicherung verloren. Wer Glück hatte und bereits wieder einen Job gefunden hat, kann sich aber nicht wieder für eine Krankenversicherung registrieren. Denn die Fristen für eine Anmeldung sind in vielen Bundesstaaten im Dezember abgelaufen.

US-Präsident Joe Biden will das nun mittels einer Verfügung ändern. Demnach sollen sich die Einwohnerinnen und Einwohner zwischen Mitte Februar und Mitte Mai wieder über «Obamacare» krankenversichern lassen können.

Mehr Menschen berücksichtigen

Biden will nach Angaben des Weissen Hauses die Behörden zudem anweisen, bestehende Massnahmen zu überprüfen, die den Versicherungsschutz für Menschen mit Vorerkrankungen – wozu auch Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung zählen könnten – beeinträchtigen.

Die Republikaner kämpfen seit langem gegen «Obamacare» – Bidens Vorgänger Donald Trump hatte sogar versprochen, die Krankenversicherung abzuschaffen.

Die Gesundheitsreform von Ex-Präsident Barack Obama brachte mehr als 20 Millionen Amerikanern eine Krankenversicherung, aber zum Teil auch höhere Zahlungen. Biden hat bereits im Wahlkampf versprochen, die Reform zu stärken und die Kosten für die Gesundheitsversorgung zu senken.

Echo der Zeit, 22.01.2021, 19:00 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Marti Müller  (Co2=Leben)
    Wer soll das bezahlen?
    1. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Da könnten doch verschiedene Milliardäre, inkl. ex Präsidenten, einen KK Pool einrichten und grosszügig spenden. Damit es dann nicht ganz so weh tut, wird es an den Steuern abgezogen.
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wer zahlt in den anderen Länder die Krankenversicherung?
    3. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Wie wäre es mit den Milliardären in den USA? Nirgends auf der Welt gibt es mehr davon.
    4. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      Marti Müller, verstehe ich Sie richtig? Sie möchten auch selber keine Krankenkasse haben, obwohl dies in unserem Land obligatorisch ist? Wer bezahlt das wohl in der Schweiz? - Wir alle.
    5. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      @Co2=Leben: Ich lebe in einem Land, in dem die Krankenkassen nicht obligatorisch sind. Der ärmste Teil der Bevölkerung hat keine. Wenn dann eine Person erkrankt, gibt es nur zwei Möglichkeiten. Die Familien versuchen das Geld zusammen zu kratzen. Git ist wenn jemand im Ausland lebt. Wenn nicht halt Pech gehabt. Wir haben eine sehr tiefe Coronasterberate. Ist auch klar wenn die betroffenen nicht in die Spitäler gehen.
    6. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Zur Finanzierung des Affordable Care Act (PPCA )wird seit Beginn eine Steuer von 3,8 % auf Zinserträge und Dividendeneinkommen erhoben und ein Zuschlag von 0,9 % auf die Einkommensteuer ab einem zu versteuerndem Jahreseinkommen von 200.000 Dollar.
      Eine Erhöhung hier auf 1% gäbe entsprechende Mehreinnahmen

      Diese Subventionen über den PPCA sind einkommensabhängig gestaffelt und laufen je nach Zahl abhängiger Familienmitglieder bei einem Jahreseinkommen zwischen 40.000 und 50.000 Dollar aus.
    7. Antwort von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
      Ist das jetzt im Ernst die entscheidende Frage, Herr Müller?
      Angst, dass Sie mehr Steuern bezahlen müssten?
  • Kommentar von Samuel Suter  (Urser)
    Super!!! Man stelle sich vor bei uns wären die Menschen nicht versichert
    1. Antwort von Marti Müller  (Co2=Leben)
      Die meistens Leute sind versichert, einfach Privat durch ihren Arbeitgeber.
    2. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      Marti Müller, und dass gut 30 Millionen ihre Krankenversicherung verloren hsben, weil ihnen wegen der Pandemie gekündigt wurde, interessiert Sie nicht? Hier geht es ganz generell aber nicht um die Menschen in der USA, die eine Krankenkasse haben, sondern um die, die keine haben.