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Streit um Atomabkommen Iran will Schwerwasser-Reaktor wieder in Betrieb nehmen

Der Iran will im Streit über sein Atomprogramm einem Medienbericht zufolge einen Schwerwasser-Reaktor wieder hochfahren. Der Chef der nationalen Atomenergiebehörde kündigte den Neustart der Anlage in Arak bei einem Treffen mit Parlamentsabgeordneten an. Das berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Isna.

In Schwerwasser-Reaktoren, wie dem im iranischen Arak, kann waffenfähiges Plutonium produziert werden.

Legende: Video Aus dem Archiv: Iran droht mit Ausstieg aus dem Atomabkommen abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
Aus Tagesschau vom 08.05.2019.

Der Iran hatte im Mai angekündigt, Verpflichtungen aus dem internationalen Atomabkommen auszusetzen, das die USA im vergangenen Jahr einseitig aufgekündigt hatten.

Anfang des Monats hatte die Führung in Teheran weitere Schritte angedroht. Der Iran kündigte die Ausweitung der Urananreicherung und den Neustart des Reaktors in Arak ab dem 7. Juli an, sollten die europäischen Vertragsstaaten keine Massnahmen zum Schutz des Handels mit dem Iran vor den neuen US-Sanktion ergreifen.

Anders als die USA halten die drei EU-Staaten Grossbritannien, Frankreich und Deutschland sowie China und Russland an dem 2015 vereinbarten Atomabkommen fest. US-Präsident Donald Trump will den Iran zu Neuverhandlungen über ein weiterreichendes Abkommen über dessen Atom- und Raketenprogramm zwingen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
    Die alten Übeltäter UK und USA haben seit 1900 den Mittleren Osten verbockt. Nun zeuselt Trump weiter mit dem Feuer. Natürlich ist den Iranern klar zu machen, dass sie ausserhalb einer UNO Mission ausserhalb ihrer Grenzen nicht zu suchen haben. Aber dasselbe gilt auch für die USA und alle anderen.
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  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    Meiner Ansicht nach sind die Themen Iran, Venezuela und Nordkorea in der internationalen Öffentlichkeit längst gegessen. Kaum noch jemand gibt etwas auf die imperialen Anstrengungen der USA. Die Presse hinkt dem noch hinterher, das ist normal.
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    1. Antwort von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
      1914 interessierte sich ausserhalb des Balkans niemand um die Zugehörigkeit Bosniens zum KuK Kaiserreich. Die Ermordung dessen Thronfolgers in Sarajevo hatte nun rein gar nichts mit den Sorgen von Madeleine und Tommy oder sonst irgendwelcher Normalbürger zu tun. Trotzdem entstanden daraus zwei Weltkriege.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Diese "Reaktion" des Iran haben sich Trump&Co selbst zuzuschreiben. Statt dass sie mithelfen, die Welt sicherer zu machen, tun sie das pure Gegenteil. Natürlich: Wenn es auf einen finalen Krieg abkäme, dann würde vielleicht die stärkste Militärmacht der Welt (USA) siegen, aber von der Welt wäre vielleicht kaum mehr etwas Lebenswertes übrig.
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