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Streit um Löhne Deutsche Lokführer künden fünftägigen Streik an

  • Die Lokführergewerkschaft GDL will den Zugverkehr der Deutschen Bahn erneut lahmlegen.
  • Im Personenverkehr soll der dritte Streik am Donnerstag um 2 Uhr beginnen und am Dienstag um 2 Uhr enden, teilte die Gewerkschaft am Montag in Frankfurt mit.
  • Im Güterverkehr soll der Streik bereits an diesem Mittwoch beginnen.
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Aus dem Archiv: Und wieder streikt die Deutsche Bahn
Aus Tagesschau vom 23.08.2021.
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Bahnreisende müssen erneut wegen Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. «Das ist eine der längsten Arbeitskampfmassnahmen, die wir durchführen, und zwar absichtlich», sagte GDL-Chef Claus Weselsky. Ein unbefristeter Streik stehe aber nicht zur Debatte.

Der Arbeitskampf des Zugpersonals hatte schon im August zwei Mal für einige Tage grosse Teile des Fern- und Nahverkehrs lahmgelegt und die Reisepläne von Millionen Fahrgästen durchkreuzt. Auch der Güterverkehr war betroffen.

Zeitpunkt der Lohnanpassung ist umstritten

Die GDL fordert eine Tariferhöhung um 3.2 Prozent und eine Corona-Prämie von 600 Euro. Die Bahn ist zu einer Lohnerhöhung in diesem Volumen bereit, aber erst später, als von der Gewerkschaft gefordert. Gesprächsbereit ist der Arbeitgeber auch zu einer Corona-Prämie, wenn auch bislang ohne beziffertes Angebot. Streit gibt es ausserdem über die anstehende Reform des Betriebsrentensystems.

Der jüngste Streik war in der Nacht zu Mittwoch vergangener Woche zu Ende gegangen. Der Bahn reagierte mit Notfahrplänen. Im Fernverkehr konnten bis zu 30 Prozent des Angebots aufrechterhalten werden, im Regionalverkehr einschliesslich der S-Bahnen waren es im Schnitt 40 Prozent.

SRF4 News, 25.08.2021, 7:00 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Tim Luethi  (timluethi)
    Wieso muss der Lohn eigentlich dauern steigen? Dann müssen automatisch auch die Preise steigen und die Spirale führt nur dazu, dass das Ersparte weniger wert hat. Hauptsache die Gewerkschaften machen sich wichtig.
    1. Antwort von Andrea-Ursula Leuzinger  (Andrea-Ursula Leuzinger)
      Es ist eher so, dass stetig die Lebens-Erhaltungskosten steigen (Teuerung) und die Löhne hinterher hinken.Dies hat nichts mit "wichtig machen" der Gewerkschaft zu tun.
  • Kommentar von Beat Gerber  (Paco1602)
    Werden diese Leute fürs Nichtstun auch noch bezahlt? Haben sie während des lookdowns kein Geld bekommen alls fast keine Züge mehr gefahren sind ? Es kommt schon recht arrogant rüber wie diese Chefs der Gewerkschaft in einer Zeit wie jetzt, wo die ganze Tourismus Industrie jammert Streiks zu organisieren. Wir haben unsere Reise jetzt mit swiss gebucht. DB Nein danke
    1. Antwort von Markus Kappeler  (markant)
      Nein, fürs Nichtstun bekommen Lokführer nichts. Das im Unterschied zu manchen Büroangestellten bei der Bahn. Die Züge sind während des Lockdowns fast alle gefahren, d.h. die Lockführer mussten wie immer arbeiten. Das Büropersonal sitzt aber fast immer Zuhause. Mir kommt das Bahnmanagement arrogant rüber, die noch noch nicht mal die Teuerung ausgleichen will und zudem die eh schon tiefe Rente senken will. Während sich das Management eine 10% Lohnerhöhung gönnte.
  • Kommentar von Dieter Strub  (STR)
    ZRH-HAM gibts bei den Airlines für rund 250.--.
    Lasst doch die Bahn stehen.
    1. Antwort von Urs Müller  (Jackobli)
      Ich glaube, wir Schwiizerli sind doch den Deutschen zu recht egal.
      Aber die Millionen Reisenden in DE werden jetzt nicht extra mit dem Auto nach Zürich fahren, um dann nach Hamburg zu fliegen, wenn sie zB nur von Mannheim nach Köln fahren wollten.