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Südkoreaner reisen nach Norden Erstes Familientreffen seit 2015

Legende: Video Südkoreaner machen sich auf den Weg nach Nordkorea (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Aus News-Clip vom 20.08.2018.
  • 89 Südkoreaner sind am Montagmorgen vom Küstenort Sokcho nach Nordkorea aufgebrochen.
  • Dort wollen sie ihre seit dem Koreakrieg (1950-1953) getrennt von ihnen lebenden Verwandten treffen.
  • Es ist die erste Familienzusammenführung auf der koreanischen Halbinsel seit 2015.

In einem Ferienresort im nordkoreanischen Diamantengebirge werden die Familien bis zum Mittwoch rund elf Stunden miteinander verbringen können.

Nord- und Südkorea haben zu Jahresbeginn einen Kurs der Annäherung gestartet. Beide Seiten vereinbarten unter anderem, wieder häufiger Familientreffen zu organisieren. Seit dem Jahr 2000 hatten die Nachbarländer 20 derartige Treffen veranstaltet. Nun wird die Zeit für viele der Betroffenen allmählich knapp.

Korea: Geteilt seit 1953

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  • Die koreanische Halbinsel ist seit dem Ende des Koreakriegs 1953 geteilt.
  • Das abgeschottete Nordkorea wird totalitär geführt und gilt als einer der am schwersten zugänglichen Staaten der Erde. Südkorea ist dem westlichen Beispiel gefolgt und wird demokratisch regiert.
  • Die getrennten Familien haben de facto keine Möglichkeiten zum Kontakt.

Viele Interessiert inzwischen verstorben

Seit Beginn der Familientreffen hatten sich 130'000 interessierte Südkoreaner gemeldet, doch viele von ihnen sind seither verstorben. Die meisten derjenigen, die noch immer auf ein Wiedersehen mit ihren Verwandten aus dem Norden hoffen, sind inzwischen über 80 Jahre alt. Der älteste südkoreanische Teilnehmer bei diesem Treffen ist 101.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Schon mal gut. Südkoreaner reisen nach Norden und funktioniert es auch umgekehrt, dh. Nordkoreaner reisen nach Süden? - Dann wäre das sogar noch besser. - Und wenn sich das dann auf alle Koreaner in Korea erstreckt, unabhängig von verwandtschaftlichen Banden, wäre sogar sehr gut. - Da gibt es noch viel zu tun, damit darf man sich noch nicht zufrieden geben nur um billige Propaganda für Kim Jong Un zu machen.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Nur nicht einmischen, dass Pflänzlein ist noch viel zu zart. Auch wenn es als Propaganda für Kim dient. Sie sollen es noch untereinander regeln.Interessant wäre allerdings wie Sie schrieben , dürfen NK auch nach Sk. Da liegt doch die Gefahr, sie könnten nicht zurückkehren.
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