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Hitze in der Schweiz – Gluthitze in den USA
Aus Tagesschau vom 18.06.2021.
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Temperaturen bis 45 Grad Extreme Hitzewelle im Westen der USA

  • Der Westen der USA brütet unter einer Hitzewelle – vielerorts mit Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius.
  • In den US-Gliedstaaten Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah ist am Freitag und Samstag mit rekordverdächtigen Temperaturen zu rechnen.
  • Der nationale Wetterdienst warnte vor «gefährlicher und exzessiver Hitze» in weiten Teilen der Staaten.

Laut Vorhersage sollte das Thermometer in Nevadas Casino-Stadt Las Vegas am Freitag Werte zwischen 45 und 48 Grad anzeigen. Für Phoenix, die Hauptstadt Arizonas, sagten Meteorologen Temperaturen von bis zu 46 Grad voraus. Am Donnerstag (Ortszeit) hatten Wetterbehörden dort bereits rekordverdächtige Werte von 47.7 Grad gemessen. Der Death Valley National Park in Kalifornien erreichte bereits am Mittwoch 54 Grad.

Sorge um die Stromversorgung

Die Klimaanlagen in Privathaushalten und Unternehmen wurden für das Stromnetz spürbar aufgedreht – die Staaten Texas und Kalifornien riefen die Bewohner dazu auf, während der Stromspitzen zu sparen, um Stromausfälle zu vermeiden.

«Die Hilfe der Öffentlichkeit ist unerlässlich, wenn extreme Wetterbedingungen oder Faktoren ausserhalb unserer Kontrolle das Stromnetz übermässig belasten», sagte Elliot Mainzer, Geschäftsführer des Stromkonzerns California ISO, der das Stromnetz in den meisten Teilen Kaliforniens betreibt. In Texas wird erwartet, dass der Stromverbrauch-Rekord erneut gebrochen wird, der am Montag aufgestellt wurde.

Kalifornien und Texas haben bereits in der Vergangenheit kontrollierte Stromausfälle verfügt, um grössere Zusammenbrüche des Netzes zu verhindern – in Kalifornien während einer Hitzewelle im August 2020 und Texas während eines aussergewöhnlichen Frostes im Februar 2021.

Sorge auch vor Bränden

Der nationale Wetterdienst hat für den gesamten Südwesten eine Warnung mit roter Flagge über den Südwesten herausgegeben, um vor Feuergefahr zu warnen. Es gab bereits grössere Brände in der gesamten Region, diese konnten jedoch grösstenteils eingedämmt werden.

Es wird nun erwartet, dass eine Kaltfront im Verlauf des Sonntags eine Entspannung bringen könnte. Davor erwartet die Bewohner des Südwestens jedoch noch der Höhepunkt der Hitzewelle.

Tagesschau, 18.6.2021, 12:45 Uhr;

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Die US Stromnetzte sind in etwa genau so marode wie die highway's. Zu kalt oder zu warm und es drohen Zusammenbrüche. Es gab da kürzlich ein US Präsident, der wollte die nationale Infrastruktur wieder etwas auf Vodermann bringen dafür weniger in Afghanistan investieren. Viele haben das nicht verstanden...
    1. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Der ist dann aber doch lieber zum Golfen geflogen, nicht wahr?;-))
    2. Antwort von Adrian Meyer  (Sapient)
      Und weil Trump das Problem so gut gelöst hat, hat es jetzt auch Biden auf der Agenda :-)
    3. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      @Charly: Genau, zusammen mit Bill und Barack ;-)
    4. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Trump hat rein gar nichts dafür getan, sein einziges gutes und auch beliebtestes Wahlkampfversprechen, Investitionen in Infrastruktur, umzusetzen. Es war eine seiner vielen Lügen.
    5. Antwort von Hans Daepp  (John)
      @ P.Müller; „wollte“ ist bei Trump in Bezug auf die marode Infrastruktur mit grossem Fragezeichen zu versehen. Ich glaube nicht, dass er ausser seiner idiotischen Mauer irgend etwas für die Gemeinschaft wollte!!! Daher ein kluger Entscheid der USA, ihn als Präsident nicht mehr zu wollen...
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Ganz dumm, hat man die Metropolen Las Vegas oder Phenix mitten in die Wüste gebaut. Gootseidank haben die Amis nicht auch noch das Death Valley zubetoniert...
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Dass der Mensch, allen voran und exzessiv der Industrieländler, die Klimaerwärmung beschleunigt, braucht nicht mehr neu bewiesen zu werden. Dabei ist es immer dasselbe: Jene mit dem Geld, wie z. B. Trump oder andere Magnaten (es wird da Ausnahmen geben) drängen griffige Massnahmen für Klimaschutz zurück. Dieselbigen sitzen in ihren "Palästen", bestens klimatisiert mit kühlem Fünfsternwhisky und frönen ihrem schamlosen Reichtum.Jene, die am meisten geplagt sind, sind Arme:in Texas und anderswo.