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Theresa May zittert Wie es nach der Misstrauensabstimmung weitergeht

Die möglichen Szenarien nach dem Entscheid der konservativen britischen Parlamentarier in der Übersicht.

1. May gewinnt die Misstrauensabstimmung: Spricht die Mehrheit der insgesamt 317 konservativen Abgeordneten Theresa May heute Abend (Ergebnis wird gegen 22 Uhr erwartet) das Vertrauen aus, so kann die Premierministerin parteiintern ein Jahr lang nicht mehr herausgefordert werden.

Misstrauensabstimmung im britischen Parlament

2. May verliert; ein Kandidat für die Nachfolge (als Parteichef und Premierminister): Der Parteivorsitz muss neu besetzt werden. Einigen sich die konservativen Parlamentsabgeordneten auf einen Kandidaten, so dürfte dies relativ rasch, innert Tagen, geschehen.

Misstrauensabstimmung gegen Theresa May

3. Zwei Kandidaten: Länger dauert es, wenn zwei Kandidaten um Mays Nachfolge kämpfen. Dann muss der Sieger in einer Briefwahl durch die Parteimitglieder bestimmt werden.

Misstrauensabstimmung gegen Theresa May

4. Drei oder mehr Kandidaten: Die konservativen Parlamentarier müssen in geheimer Wahl zwei Kandidaten bestimmen. Anschliessend küren die Parteimitglieder in einer brieflichen Wahl den Sieger. Dieser Prozess könnte sich über mehrere Wochen hinziehen.

Misstrauensabstimmung gegen Theresa May
Legende: Video May auf Brexit-Tour abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
Aus SRF News vom 12.12.2018.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Toni Koller (Tonik)
    @SRF: Hier ging es parteiintern um die Funktion der Parteichefin - da ist gemäss Parteistatuten während eines Jahres keine weitere Misstrauensabstimmung möglich. Möglich bleibt hingegen eine Misstrauensabstimmung im gesamten Parlament, wo es dann um Mays Rolle als Regierungschefin ginge. Oder irre ich mich?
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  • Kommentar von C. Gustavs (C.Gustavs)
    May ist wahrlich nicht zu beneiden... Da übernimmt sie nach der Brexitabstimmung (als ehemalige Brexitgegnerin?) die schwere Aufgabe, das Land in dieser nie dagewesenen Situation zu vertreten und zu führen. Am Ende ist sie nun einfach der Sündenbock für das ganze Durcheinander, welches so oder so eingetreten wäre. Verdammt von sowohl den Brexitgegnern als auch den -hardlinern. Fragt sich, warum sie sich das überhaupt angetan hat.
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