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Legende: Video Nach Anschlag in Kabul: Verletzte werden medizinisch versorgt abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.08.2019.
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Tote und viele Verletzte Autobombe explodiert in Kabul – viele Tote

  • In Kabul sind bei einem Autobombenanschlag nach Angaben der afghanischen Regierung mindestens 14 Menschen getötet und 145 weitere verletzt worden.
  • Bei den Toten und Verletzten handelt es sich laut Innenministerium überwiegend um Zivilisten.
  • Zur Bluttat bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

Nach Angaben des Innenministeriums detonierte die Autobombe am Morgen (Ortszeit) vor dem Eingang eines Gebäudes im Westen der Stadt. In der unmittelbaren Umgebung befindet sich auch eine Militärschule.

Bilder in sozialen Medien zeigten enorme Zerstörungen durch die Autobombe. Rund um einen Krater mit mehreren Metern Durchmesser waren zahlreiche massive Betonschutzwände wie Dominosteine umgefallen. Ganze Häuserfronten und Dächer fehlten, mehrere Polizeiautos waren zerstört.

Karte Afghanistans mit der Verortung von Kabul.
Legende: SRF

Die Taliban führen derzeit Friedensgespräche mit der US-Regierung. Zugleich haben sie aber die Bevölkerung zu einem Boykott der für Ende September angesetzten Präsidentenwahlen aufgerufen. Auch riefen sie in einer Erklärung am Dienstag zu Gewaltakten gegen den geplanten Urnengang auf.

Anschläge fordern viele Opfer

Der Anschlag auf das Polizeigebäude in Kabul war der 16. grössere Angriff in der Hauptstadt Kabul seit Januar. Bei den vorherigen 15 wurden laut Behördenangaben fast 100 Menschen getötet und fast 600 verletzt. Allerdings sind Regierungsbeamte dafür bekannt, Opferzahlen für die Öffentlichkeit gering zu halten. Zu den Angriffen hatten sich teils die Taliban, teils die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Vor ein paar Tagen schrieb das SRF: "Trump will rasches Verhandlungsergebnis" - und weiter: "Deswegen kommt es vermehrt zu Luftangriffen und damit zu einer grösseren Zahl an zivilen Todesopfern, die auf das Konto der Regierungstruppen gehen. Es scheint, als würden die Amerikaner die Opfer in Kauf nehmen für die sogenannten Friedensgespräche." M.E. sollten die Amis mit all ihren Soldaten nach dem verlorenen Krieg nach Hause gehen und das geschundene Land endlich in Ruhe lassen.
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  • Kommentar von Alexander Ognjenovic  (Alex)
    Leider Alltag in islamischen Ländern! Keine Menschenrechte, keine Demokratie, keine Freiheit dafür täglich Terroranschläge, Djihad usw....!
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    1. Antwort von S. Borel  (Vidocq)
      Womit Sie zum Beispiel Millionen von Indonesier beleidigen... scheint egal zu sein... Hauptsache man bedient sich Vorurteilen.
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    2. Antwort von Sebastian Mallmann  (mallmann)
      Oder die Syrer, die vor dem Krieg in einem zwar autoritären, aber säkularen Staat ohne grössere religiöse Konflikte lebten. Doch dann wurden die Dschihadisten gleich massenweise eingeschleust, koordiniert von SA und wohl auch einigen westlichen Staaten, und sie haben das Land ins tiefste Elend gestürzt.
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