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Treffen der EU-Aussenminister US-Aussenminister Pompeo reist zu Iran-Gesprächen nach Brüssel

  • Die EU-Aussenminister beraten in Brüssel, wie sie das Atomabkommen mit dem Iran aufrechterhalten können.
  • Konkret geht es dabei vor allem darum, trotz der Sanktionsdrohungen der USA den Handel mit dem Iran fortzusetzen.
  • Zu dem Ministertreffen reiste überraschend auch US-Aussenminister Mike Pompeo an.
Legende: Video Aus dem Archiv: Iran löst Welle der Empörung aus abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
Aus Tagesschau vom 09.05.2019.

Die Europäische Union will sich im Streit über das Atomabkommen mit dem Iran nicht dem Druck der USA beugen. «Wir sind uns in Europa einig, dass dieses Abkommen für unsere Sicherheit notwendig ist», sagte Bundesaussenminister Heiko Maas (SPD) am Rande des EU-Treffens in Brüssel.

Der Iran hatte zuvor angekündigt, bestimmte Auflagen aus dem Atomabkommen nicht mehr einzuhalten, und binnen 60 Tagen mit weiteren Schritten gedroht.

Iran fordert Einlenken der USA

Die USA hatten daraufhin ihre Sanktionen gegen Teheran verschärft und Kriegsschiffe und Langstreckenbomber in die Region verlegt. Die EU wies das Ultimatum als nicht akzeptabel zurück. Zugleich bekräftigte die EU jedoch, sich für einen legitimen Handel mit Iran einzusetzen.

Ob es noch Chancen auf eine friedliche Lösung des Konflikts gibt, war zuletzt unklar. Der iranische Präsident Hassan Rohani knüpfte ein mögliches Gespräch mit US-Präsident Donald Trump an ein Einlenken der USA. Seine Bedingung sei, dass der US-Präsident zunächst den Ausstieg aus dem internationalen Atomabkommen zurücknehme und die Sanktionen gegen Teheran aufhebe.

EU reagiert zurückhaltend auf Pompeos Überraschungsbesuch

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Auf den Überraschungsbesuch von US-Aussenminister Mike Pompeo hat die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini zurückhaltend reagiert. «Wir werden im Laufe des Tages sehen, ob und wie wir ein Treffen organisieren können», sagte Mogherini weiter. Pompeo sei immer willkommen, aber man habe beim Aussenministertreffen am Montag eine volle Agenda. Sie sei erst in der Nacht zu Montag über die geänderten Reisepläne von Pompeo informiert worden.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Robert Urban  (r.urban)
    Mit Bomben und Patriot-Raketen drohen die USA mal wieder mit dem Tod, damit andere Länder gefälligst das tun, was vom Imperium verlangt wird. Die Folgen eines Krieges gegen den Iran werden für Europa verherend sein. Riesige Flüchtilingsströme in Richtung Europa und eine gewaltige humanitäre und öklogische Katasrophe... als hätten wir auf der Welt nicht schon genug Zerströrung und Chaos. Wo sind eigentlich die Politiker die sich diesem Wahnsinn mutig entgegenstellen?!!!
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  • Kommentar von Christian Szabo  (C. Szabo)
    Wenn wie einige EU-Politiker befürchten, dass es aus "Versehen" zu einem Konflikt kommen können, ist das aus US-Sicht knallhart kalkuliert. Europa kann sich bereits jetzt auf verheerenden Folgen freuen. Die USA überlassen ihren "Verbündeten" aus der Alten Welt diese Folgen sehr gerne. Darin sind sie äusserst grosszügig. Und so geschwächt ist Europa ein leichtes und williges Opfer für weitere America-First Aktionen.
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  • Kommentar von Ronaldo Bell  (Ronaldo Bell)
    Pompeo und Federica Mogherini... Die beiden Italiener werden es schon Richten und für Frieden sorgen in der Region.
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