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Legende: Video Kim trifft Putin abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus Tagesschau vom 24.04.2019.
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Treffen mit Putin Kim Jong-un ist in Russland eingetroffen

  • Kim Jong-un ist zu seinem ersten Gipfeltreffen mit Kremlchef Wladimir Putin im russischen Wladiwostok eingetroffen.
  • Sein gepanzerter Sonderzug fuhr in der russischen Hafenstadt am Pazifik ein. Kim wird von ranghohen Beamten und mehreren Parteikadern begleitet.

Zu Kims Delegation gehören der amtlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zufolge auch Aussenminister Ri Yong-ho und der langjährige Atomunterhändler Choe Son-hui.

Nordkorea beruft Chefunterhändler für Verhandlungen mit USA ab

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Nordkorea beruft Chefunterhändler für Verhandlungen mit USA ab

Nordkorea hat Kim Yong-chol, den Chefunterhändler bei den Abrüstungsverhandlungen mit den USA, von seinen politischen Posten abberufen. Dies berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf einen südkoreanischen Abgeordneten.

Genaue Gründe für die Entscheidung nannte Yonhap jedoch nicht. Kim Yong-chol sass bei den Verhandlungen bisher US-Aussenminister Mike Pompeo gegenüber.

Das Treffen mit Putin ist für Donnerstag in Wladiwostok geplant. Die beiden Politiker wollen sich auf einer kleinen Insel mit dem Namen Russki treffen. Sie gehört zum Gelände der Universität in der ostrussischen Hafenstadt.

Bei den Gesprächen in der ost-russischen Stadt geht es laut dem Kreml vor allem um die atomare Abrüstung Nordkoreas. Ein weiteres Thema sei der Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der beiden Länder.

20 Stunden Zugfahrt

Eine Zugfahrt von Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang bis Wladiwostok im Osten Russlands dauert wegen des veralteten Eisenbahnnetzes normalerweise rund 20 Stunden.

Karte zum russisch-nordkoreanischen Gipfeltreffen in Wladiwostok

Erstes Aufeinandertreffen von Putin und Kim

Es ist das erste Treffen von Putin mit Kim – und findet gut zwei Monate nach dem Korea-Gipfel zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump statt. Diese Begegnung war vorzeitig abgebrochen worden. Beide konnten sich nicht auf zentrale Fragen der atomaren Abrüstung Nordkoreas einigen. Erst kürzlich hatte Trump einen weiteren Gipfel für möglich erklärt.

Die Gespräche zwischen Nordkorea und der US-Regierung waren ins Stocken geraten. Die Führung in Pjöngjang hatte in der vergangenen Woche ihrem Unmut Luft gemacht – unter anderem wegen der unnachgiebigen Position der US-Regierung bei den gegen Nordkorea verhängten Sanktionen. Sie will ausserdem nicht mehr mit US-Aussenminister Mike Pompeo über ihr umstrittenes Atomprogramm verhandeln. Pompeo wies diese Forderung zurück.

Letztes Treffen war 2011

Russland hatte Kim bereits im Mai vergangenen Jahres eingeladen. Zuletzt war es im Jahr 2011 zu einem Gipfel zwischen den Staatsoberhäuptern Russlands und Nordkoreas gekommen. Damals hatte sich der mittlerweile gestorbene Kim Jong-il mit dem damaligen Kremlchef Dmitri Medwedew getroffen.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Ich staune bei SRF immer über Bezeichnungen wie "kleine Insel". Besagte Insel Russki Island ist grösser als die Stadt Zürich mit 97 km2 gegenüber rund 92 km2. Würden Russen das schreiben würde ich das verstehen - in der Schweiz ist die Petersinsel im Bielersee gerade mal so 2 km2. Das ist eine kleine Insel. Dort liegt eine der modernsten Universitäten weltweit mit Fibreoptics vernetzt von Wladiwostok - Murmansk.
    Beim Treffen wird es mehr um Wirtschaft gegen als um Atomare Abrüstung.
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Kim die Greta des fernen Ostens, zwar ohne Streiks und Klimatäfeli, und der Aktionsradius ist dann doch ziemlich eingeschränkt.
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Schöne ökologische Entschleunigung, da können sich andere Staatschefs mal ein Beispiel nehmen und per Zug anreisen
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