Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Inhalt

Trotz Gesprächen Nordkorea unternimmt neue Raketentests

  • Nordkorea hat wieder Raketen getestet – ungeachtet der Einigung mit den USA auf die Wiederaufnahme von Gesprächen über sein Atomwaffenprogramm.
  • Das nordkoreanische Militär hat kurz hintereinander zwei Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert, teilte der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte mit.
  • Die Wachsamkeit sei für den Fall weiterer Tests verstärkt worden.
Legende: Video Aus dem Archiv: Präsident Trump überschreitet Grenze zu Nordkorea abspielen. Laufzeit 05:06 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.06.2019.

Die Raketen flogen den Angaben zufolge nach dem Start an der Ostküste etwa 430 Kilometer weit, bevor sie ins Japanische Meer (koreanisch: Ostmeer) stürzten. Der Raketentyp wurde zunächst nicht weiter beschrieben. Zusammen mit den USA würden die Daten über den Test weiter ausgewertet, hiess es von südkoreanischer Seite.

Auch war zunächst unklar, ob es sich um ballistische Raketen handelte. UN-Resolutionen verbieten Nordkorea – das mehrfach Atombomben getestet hat – die Starts von ballistischen Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite. Solche Raketen sind in aller Regel Boden-Boden-Raketen, die einen konventionellen, chemischen, biologischen oder atomaren Sprengkopf befördern können.

Geplante Militärübungen der USA und Südkorea

Die neuen Waffentest wurden in Südkorea auch als Zeichen des Unmuts der kommunistischen Führung in Pjöngjang wegen neuer Militärübungen der USA mit Südkorea gesehen. Solche planen die beiden Länder für August. Nordkorea hatte deswegen zuletzt auch die Wiederaufnahme neuer Verhandlungen mit den USA infrage gestellt.

Rakete Nordkorea
Legende: Nordkorea kritisierte zuletzt geplante Militärübungen der USA mit Südkorea. Jetzt lässt Pjöngjang eine Demonstration militärischer Stärke folgen. Keystone (Archiv)

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und US-Präsident Donald Trump hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen im Grenzort Panmunjom auf der koreanischen Halbinsel vereinbart, Arbeitsgespräche zur atomaren Abrüstung in der Region aufzunehmen. Nach dem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen beiden im Februar in Vietnam weckte das Treffen wieder neue Hoffnung auf Fortschritte in den festgefahrenen Verhandlungen über das Atomprogramm Nordkoreas.

Nordkorea hatte im Mai binnen weniger Tage zwei Raketentests durchgeführt. Dabei wurden nach nordkoreanischen Angaben auch Mehrfach-Raketenwerfersysteme mit grösserer Reichweite und taktische Lenkwaffen getestet. Experten vermuten, dass dabei auch ein ballistisches Raketensystem erprobt wurde.

Infografik: Nordkoreas Raketen
Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

18 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Asher Meng  (Ashi)
    Da hat Trump aber viel erreicht. Nord Korea muss in die Schranken gewiesen werden. Nicht von den USA. Süd Korea und Japan sollten Initiative ergreifen. USA soll sich zurückhalten. Trump macht alles nur um selber zu gewinnen. Das war schon lange klar. Zudem versteht er diese Sache nicht. Zu komplex für Ihn.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
    ...es gibt zunehmend verantwortungsvolle "Menschen" und ihre Anhänger, die sorgen ganz fein vor, einen Krieg zu organisieren, nebst ihren "lukrativen Geschäften"! Diesen wäre eine Marsreise einfach, zu gönnen...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    ...derweil die "Lebensgrundlage" der Menschheit durch diese und deren skrupellose Habgier, mittels tonnenweise "Chemie en masse" vergiftet, zerstört wird....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen