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Trump und May vor den Medien Der US-Präsident findet auch lobende Worte

Legende: Video Trump: «Schaut nach dem Brexit, dass wir miteinander handeln können» abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus News-Clip vom 13.07.2018.

Grossbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen «Gold Standard» bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen.

Das sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London. Die Wall Street in New York und die Londoner City bilden zwei der grössten Finanzzentren der Welt. May sprach von einem ambitionierten Deal.

«Grossartige Gelegenheit»

Die politisch angeschlagene Premierministerin hatte erst kurz zuvor erklärt, dem für März 2019 vorgesehenen Austritt Grossbritanniens aus der EU solle auch ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union folgen. Trump hatte das in einem Interview mit der britischen Boulevardzeitung «The Sun» kritisiert und erklärt, dies könne ein Abkommen mit den USA möglicherweise behindern.

Am Freitag sagte er dann, das Abkommen sei eine «grossartige Gelegenheit». Und betonte in Richtung May: «Was immer Sie tun, wir sind damit einverstanden, solange wir mit Ihnen Handel treiben können.»
Trump bestritt auf Nachfrage, dass er May angegriffen habe. «Ich habe die Premierministerin nicht kritisiert. Ich habe viel Respekt für die Premierministerin.»

Legende: Video Trump: «May macht einen grossartigen Job» abspielen. Laufzeit 01:02 Minuten.
Aus News-Clip vom 13.07.2018.

Trump dankte May ausserdem für ihre Verteidigungspolitik und lobte die Beziehungen zwischen beiden Ländern. Das Verhältnis zwischen den USA und Grossbritannien sei noch niemals so stark gewesen wie jetzt, sagte Trump. Er würdigte, dass Grossbritannien das sogenannte Zwei-Prozent-Ziel der Nato erfüllt.

Legende: Video Trump: «Nato ist mehr für Europa da als für USA» abspielen. Laufzeit 00:53 Minuten.
Aus News-Clip vom 13.07.2018.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Guggisberg (gugmar)
    Die kopfnicker Fraktion der EU macht sich nicht lächerlich sondern sie ist lächerlich ! Das wollte Mr. Trump zum Ausdruck bringen und wenn ein GB Regierung nach einem klaren Volksentscheid zum eigenen Wohl unfähig ist mit diesem totalitären Regime klar und deutlich zu brechen, dann ist das auch lächerlich und Mr Trump hat recht. Dass er Frau May damit einen grossen Dienst erweist scheinen die wenigsten auch nur ansatzweise begriffen zu haben ! Die EU bleibt obsolet !
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    1. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Von wegen "klarer Volksentscheid", die Bevölkerung wurde massiv belogen!! Und Obsolet sind ganz andere Dinge!!
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    2. Antwort von Fabio Krauss (FabioK)
      @Charly: Inwiefern wurde die Bevölkerung „massiv belogen“? Es gab eine Abstimmung über den BREXIT und diese wurde angenommen. Dass sich gewisse Politiker oder die Verlierer dieser Abstimmung gerne über den demokratisch legitimierten Volksentscheid hinwegsetzen würden, ist schon klar. Ich persönlich respektiere die Bemühungen jeder Regierung, die Volksentscheide UMSETZT. Und ich bin mir sicher, dass GB auch ohne EU einer rosigen Zukunft entgegenblickt.
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    3. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      "Die EU-Gegner auf der Insel wiederholen täglich, dass Großbritannien 350 Millionen Pfund pro Woche an Brüssel überweise und dass die Türkei in absehbarer Zukunft der EU beitreten werde.Beide Behauptungen sind falsch...."( unter anderen Spiegel online)
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    4. Antwort von Christoph Reuss (Christoph.Reuss)
      @gugmar! Dass Sie gegen die EU sind, weiss jeder hier inzwischen! Ebenso Ihre Gutheissung und Übernahme des Stils Trump! Ich freue mich auf den Tag wo ich mal einen konstruktiven Vorschlag zur Gestaltung Europas lese der auch Hand und Fuss hat!
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  • Kommentar von Andreas Meier (Parteineutral)
    Es gilt bei aller Abneigung gegen Trump klaren Kopf zu bewahren. Er hat Recht wenn er sagt: Die Nato ist in erster Linie für Europa. Auch die Schweiz profitiert. Die USA können sich selbst verteidigen! Zeiten können sich ändern, wenn vielleicht Russland auf mehr Appetit als nur die Krim haben könnte.. Einige EU Länder halten sich nicht ans Versprechen die Nato entsprechend ihrem Bruttoinlandprodukt zu finanzieren. Allen voran Deutschland. Nur profitieren geht in Zukunft kaum noch.
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    1. Antwort von Walter Freiburghaus (sophisticated)
      genau richtig gesagt. Trump wird unreflektiert kritisiert, nur weil er die Wahrheit sagt. Warum? Vor allem Deutschland verträgt diese Wahrheit offenbar sehr schlecht.
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    2. Antwort von Thomas Leu (tleu)
      Meiner Meinung nach sind wir Schweizer auch Trittbrettfahrer bei der NATO. Wir geben weniger als 1% des BIP für die Verteidigung aus und sind damit eines der Schlusslichter. Sobald das die NATO merkt, werden die auch anfangen Druck zu machen auf uns; zu Recht!
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    3. Antwort von Konrad Schläpfer (Koni)
      Trump interessiert Europa nur für's Geschäft. Er will Waffen verkaufen, nur darum soll Europa derart aufrüsten. Wie sagte er doch am NATO Treffen: Wir haben die besten Waffen, die besten Raketen und die besten Flugzeuge. Dasselbe gilt für Nordstream II diese Pipeline muss verhindert werden weil die USA Fracking Oel und Gas nach Europa liefern wollen. Kein Gas / Oel aus Russland, wer sich nicht daran hält muss wohl mit Sanktionen rechnen.
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    4. Antwort von melchior walcher (melchiorwalcher)
      Dann behalten Sie auch klaren Kopf und geben mir bitte ein Beispiel, weshalb wir im Westen Angst vor den Russen haben sollten? Die Nato macht mir eigentlich mehr Angst. Trump wird überhaupt nicht unreflektiert kritisiert. Trump wird vor allem zuwenig kritisiert, und doch zu viel Publiziert! Die Schweiz sollte überhaupt nichts für eine eigene Armee ausgeben. Denn die kann im Ernstfall sowieso nichts ausrichten. Es ist für uns doch höchstens noch gefährlicher, wenn überhaupt bewaffnet sind.
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  • Kommentar von Walter Gut (Walter Gut)
    Europa macht sich nur noch lächerlich und es wäre an der Zeit diesem Herrn mal die Meinung zu sagen und Ihn ganz einfach nach Hause schickt.
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