Zum Inhalt springen

Header

Video
Trump: «Robert macht eine schwere Zeit durch» (14.8.20)
Aus News-Clip vom 16.08.2020.
abspielen
Inhalt

Trumps jüngerer Bruder ist tot «Er war mein bester Freund»

  • Der Bruder von US-Präsident Donald Trump, Robert Trump, ist tot.
  • Robert Trump war früher als Manager in der Unternehmensgruppe seines Bruders tätig.
  • Kürzlich versuchte er auf dem Gerichtsweg, die Veröffentlichung eines Buchs seiner Nichte über den US-Präsidenten zu verhindern.

«Schweren Herzens teile ich mit, dass mein wunderbarer Bruder Robert friedlich gestorben ist», erklärte US-Präsident Donald Trump. «Er war nicht nur mein Bruder, er war mein bester Freund. Er wird sehr vermisst werden, aber wir werden uns wiedersehen.»

Enger Weggefährte von Trump

Trump hatte sich am Freitag besorgt über den Gesundheitszustand seines jüngeren Bruders geäussert und berichtet, dass dieser im Krankenhaus sei. Einzelheiten zur Erkrankung des 71-Jährigen hatte das Weisse Haus nicht mitgeteilt.

«Robert, ich liebe dich», fügte der 74 Jahre alte Trump in seiner Erklärung hinzu. «Ruhe in Frieden.» Robert Trump soll bereits seit mehreren Monaten krank gewesen sein, wie die «New York Times» und der Sender CNN berichteten.

Robert und Donald Trump 1999 in New York
Legende: Die Beziehung des Präsidenten (rechts, in einer Archivaufnahme von 1999) zu seinem Bruder galt als sehr gut. Keystone/Archiv

Kürzlich scheiterte Robert in letzter Minute mit seinem Antrag, vor einem Gericht in New York einstweilige Verfügungen gegen die Veröffentlichung eines Buchs seiner Nichte Mary zu erreichen. Mary Trump ist die Tochter von Trumps ältestem Bruder Fred, der 1981 im Alter von 43 Jahren starb.

Erneute Kritik an Briefwahl

Wenige Stunden vor dem Bekanntwerden des Todes von Robert Trump hatte der US-Präsident in Bedminster (New Jersey) noch eine ausführliche Medienkonferenz gegeben, in der es unter anderem um die Corona-Pandemie und den sich zuspitzenden Streit um die Briefwahl ging.

Wegen der Briefwahl würden Stimmzettel verloren gehen, warnte Trump. Man werde das Wahlresultat deshalb vielleicht für Jahre nicht kennen. Der US-Präsident sät schon länger Zweifel an der Briefwahl. Barack Obama, Trumps Vorgänger im Weissen Haus, wirft diesem vor, die Post zu sabotieren, um so die Briefwahl schlecht zu machen.

Trump mitten im Wahlkampf

Für kommende Woche hat Trump parallel zum Parteitag der Demokraten mehrere Auftritte in verschiedenen Bundesstaaten geplant. Ob sich der Todesfall darauf auswirken wird, ist unklar.

Trump will unter anderem am Donnerstag unweit des Geburtsortes seines Rivalen Joe Biden in Pennsylvania auftreten. Die US-Wahl findet am 3. November, also in rund 80 Tagen, statt.

Video
Aus dem Archiv: Explosive Vorwürfe seines Ex-Beraters gegen Trump
Aus Tagesschau vom 18.06.2020.
abspielen

SRF 4 News, 16.08.2020, 5:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

46 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Walter Wieser  (Walt)
    Mein herzliches Beileid an die Trump Familie. Das auch hier das Trump bashing ueberwiegt zeigt auf wie tief der Hass gegen diesen wurzelt. Hass war schon immer ein schlechter Ratgeber, er macht blind wie andere, von ueberwiegenden Emotionen gesteuerten Gefuehlen auch. Spielt keine Rolle, Trump wird wiedergewaehlt werden. Ob es nun passt oder nicht. Go USA, go Trump!
  • Kommentar von Roger Stahn  (jazz)
    «Erneute Kritik an Briefwahl» In den USA gibt es nicht die Briefwahl, wie wir es in unserem Land kennen. In den US-Staaten konnte bisher brieflich abgestimmt werden, wenn man nicht am Wahltag an der Urne sein konnte (Militär, Krank, Unfall usf.), genannt 'absentee voting'. Manche Staaten haben nun aufgrund der C-Pandemie, diese Anforderungen für die Briefwahl gelockert – 'no-excuse absentee voting'. Das wird nicht kritisiert, sondern das »mail-in voting«, wonach einzelne Staaten nun trachten.
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      jazz. Ihre Sptizfindigkeiten laufen ins Leere. Es ist einfach ein Armutszeugnis, dass die Wirtschaftsmacht Nummer eins, welche in vielen Technologien führend ist, keine saubere Briefwahl zustande bringt. Alles andere sind Ausreden.
    2. Antwort von Roger Stahn  (jazz)
      Reto Camenisch, die Wirtschaftsmacht Nummer Eins, bringt schon lange saubere Briefwahlen zustande – »absentee voting«. Es ist lediglich ein Armutszeugnis für Leute wie Sie und ebenso der hiesigen Presse, dass sie nicht zu differenzieren vermögen, zwischen »absentee voting« und »mail-in voting«. Nun, alles andere sind Ausreden.
    3. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      jazz. Ob "absentee voting" oder "mail-in voting" macht überhaupt keinen Unterschied! Nochmals, das sind Spitzfindigkeiten! Ich wiederhole: Es ist einfach ein Armutszeugnis, dass die Wirtschaftsmacht Nummer eins, welche in vielen Technologien führend ist, keine saubere Briefwahl zustande bringt. Alles andere sind Ausreden.
  • Kommentar von Walter Freiburghaus  (sophisticated)
    @(mille): Wie werden die systematisch daran gehindert an der Urne abzustimmen und durch wen? Bitte erklären Sie das, da wissen Sie scheinbar mehr als ich.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Donald Trump ist der Meinung, viele Sympatisanten der Demokraten würden per Briefwahl abstimmen. Darum unternimmt er alles, um eine geregelte Briefwahl zu verhindern. Lesen Sie hierfür den srf-Artikel "der Mann , der (nicht) liefert"
    2. Antwort von Michi Leemann  (mille)
      Aber sehr gerne doch Herr Waldmann!

      Ausweispflicht: Sehr häufig wird in neuen Vorgaben festgeschrieben, dass sich die Wähler mit einem Führerschein, Pass oder einem anderem photo ID ausweisen müssen. Manche Staaten akzeptieren auch einen Kontoauszug oder eine Stromrechnung. Kritiker weisen auf die Kosten hin: Selbst wenn die Dokumente an sich kostenlos sind, gibt es dafür benötigten Kopien von Geburtsurkunden nicht umsonst. Betroffen sind also: Arme, alte Menschen, Minderheiten...
    3. Antwort von Michi Leemann  (mille)
      Unabhängiges Government Accountability Office:
      https://www.gao.gov/mobile/products/GAO-14-634
    4. Antwort von Michi Leemann  (mille)
      Gerne!

      https://www.brennancenter.org/our-work/research-reports/challenge-obtaining-voter-identification

      So wird anerkannt, dass es die Folgen der Rassendiskriminierung und die wirtschaftliche Ungleichheit es Minderheiten in den USA erschweren, ihr Wahlrecht auszuüben.
    5. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Indem man mühsame Voraussetzungen schafft und erhaltet, verhindert man systematisch einen niedrigschwelligen Zugang zu den Wahlen und schliesst damit bestimme Gruppen aus.