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Ukraine-Konflikt Russland ordnet Truppenabzug an

  • Nach den zuletzt gewachsenen Spannungen im Ukraine-Konflikt hat Russland einem Agenturbericht zufolge, die Rückkehr von Soldaten zu ihren Stützpunkten im Landesinneren angeordnet.
  • Über 100'000 russische Soldaten waren im Grenzgebiet aufmarschiert.
  • Ob alle Soldaten von dem Abzugsbefehl betroffen sind, war zunächst unklar.
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Aus dem Archiv: Russlands Truppen an der Grenze zur Ukraine
Aus Tagesschau vom 15.04.2021.
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Seit Wochen hatte er für Anspannung und Nervosität gesorgt – der russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine und auf der annektierten Halbinsel Krim. Nun hat der russische Verteidigungsminister Sergej Shoigu einen Abzug der Truppen bis Ende Monat angekündigt.

Die «spontane Inspektion» von Truppen an der Grenze zur Ukraine im Süden und Westen des Landes sei erfolgreich abgeschlossen worden, meldete die Nachrichtenagentur RIA. «Die Soldaten haben ihre Fähigkeit, das Land zu verteidigen, bewiesen», zitierte RIA Schoigu. Daher habe er beschlossen, die Inspektionen zu beenden. Die Soldaten sollten bis zum 1. Mai in ihre Kasernen zurückkehren.

Kiew bleibt wachsam

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski erklärte, der Schritt werde dazu beitragen, die Spannungen abzubauen. Auf Twitter betonte er aber, die Ukraine bleibe wachsam. Sein Land wolle Frieden und sei der internationalen Staatengemeinschaft sehr dankbar für deren Unterstützung.

Die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine waren zuletzt gestiegen. Insbesondere die Verstärkung russischer Truppen entlang der Grenze zur Ukraine trug dazu bei. Der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell sprach am Montag von etwa 100'000 Soldaten, die Russland an der Grenze zusammengezogen habe.

Info 3, 22.04.2021; 17 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Herr Planta zurück blenden. Es gab ein
    Mal einen kalten Krieg OST (SovyetUnion) und WEST (USA EUROPA, NATO) die haben sich Gegenseitig, belauscht,Bespitzelt, die Türkei Ist nahe den Sovyets, dortsind Natobasen und die Türkei ist das Relais Ost/WestNatomitglie Türkei Als
    Zukunftsvision Russland in NATO und die Ostflanke gehe CHINA ist gedeckt
    Bringt nur Vorteile für Europa. Aber USA NATO Mitglied muss mitspielen
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Sie hätten recht, wenn im Kreml Glasnost und Perestroika dauerhaft eingekehrt wären. Leider ist dem nicht so.
    2. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Herr Planta, die Pjerestrojka (wirtschaftlicher Umbau) wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion unter Jelzin rasend schnell (sogar ZU schnell) vorangetrieben. Und punkto Glasnost' (Transparenz) sind einige NATO-Staaten wie Ungarn oder Tschechien derzeit auch nicht gerade vorbildlich unterwegs. Ausserdem: Russland hätte sich politisch und wirtschaftlich vielleicht viel positiver entwickelt, wenn die USA nach 1991 das Land als gleichberechtigten Partner in der Weltpolitik akzeptiert hätten.
    3. Antwort von Christophe Bühler  ((Bühli))
      @Peter König: Für die ewig Gestrigen, der Kontinent heisst Eurasien. Gemäss der 3Meertheorie sollte Europa und Russland schon lange in ureigenen Interesse näher zusammenkommen. Bewiesen ist, dass es bis jetzt 2 Weltkriege gebraucht hat um dies zu verhindern. Dabei liegt es spätestens seit den Büchern von Daniele Ganser offen, welche sogenannten Bündnisspartner (Bündnisse), dies versuchen zu verhindern um Europa als Pseudokolonie zu behalten.
  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Da kommen ja alte Ideen zum
    Vorschein
    Russland ist auch Europa und somit
    Russland könnte auch NATO Mitglied sein sage ich seit vielen JAhre
    Aber Uncle Sam will das nicht schade set Jahren
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Russland soll in die NATO? Es reicht schon vollkommen, wenn die Türkei dabei ist.
  • Kommentar von Alexander Markert  (garantiert-trollfrei)
    Sagt gar nichts. War ja auch offiziell nur eine Inspektion. Bevor kein Treffen zwischen Putin und einem wesentlich kleinlauterem Selensky stattfindet, sehe ich keine Entspannung. Im Gegenteil, nachdem Putin betont hat, gut die Beziehungen zu Bielorus fortschreiten, und bielorussische Truppenkontingente in Richtung Ukrainische Grenze unterwegs sind (wenn sich diese Nachrichten bestätigen durch westliche Satellitenbilder bestätigen), sollte sich UA weiterhin Sorgen machen.
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      @garantiert-trollfrei, so trollfrei schreiben sie aber nicht. Selensky wollte ja mit Putin verhandeln. Erst als es nicht gefruchtet hat, hat er sich der Nato zugewandt. Bei Verhandlungen sollte beide Parteien auf gleicher Höhe sein, sonst sind das ja auch keine Verhandlungen. Leider hat das Putin in den vielen Jahren, die er an der Macht ist vergessen.