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Ungenügende Prävention Alle 40 Sekunden stirbt ein Mensch durch Suizid

  • Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommen jährlich 800'000 Personen durch Suizid ums Leben.
  • Damit gehört Suizid zu den weltweit häufigsten Todesarten.
Legende: Video Aus dem Archiv: Suizidversuche sind oft schwierig zu erkennen abspielen. Laufzeit 05:03 Minuten.
Aus 10vor10 vom 01.03.2019.

«Jeder Tod ist eine Tragödie für Familie, Freunde und Kollegen. Suizide sind jedoch vermeidbar», sagt der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Weltweit gebe es 38 Länder mit Präventionsprogrammen. Dies sind laut WHO noch immer viel zu wenige.

Deshalb ruft der WHO-Generaldirektor alle Staaten dazu auf, bewährte Strategien zur Vorbeugung gegen Selbstmord zu implementieren. Wesentlich sei es, junge Menschen gegen Stress zu stärken und suizidgefährdete Personen rechtzeitig zu identifizieren und langfristig zu betreuen. Ebenfalls gehöre dazu, den Zugang zu chemischen Mitteln wie Pestiziden zu erschweren. In bestimmten Regionen der Welt begehen mit deren Hilfe viele Menschen Suizid.

Weltweit rückläufig

In fast allen Regionen der Welt ist die Suizidrate zurückgegangen. Einzig auf dem amerikanischen Kontinent ist sie gestiegen. Dort ist die Zahl besonders in Guyana und in den USA seit 2000 stark gestiegen.

In der Schweiz ist sie jedoch gesunken: Im Jahr 2000 lag die Suizidrate bei 21.8 pro 100'000 Einwohner – 2016 ist sie auf 17.2 gesunken.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Shane O'Neill  (Diddleydoo)
    Hmm. Nach so viele "Genderdebatten" wird hier seltsamerweise (im Text zumindest) gar nicht erwähnt, dass Männer viel öfter durch suizid sterben.

    In manchen Länder sogar 6:1 oder 7:1.

    Aber Männer dürfen ja keine Opfer sein.... Genau diese Haltung führt zum Teil auch dazu, dass so viele Männer verzweifelt das Leben nehmen. Sicherlich nicht der einzige Grund, aber die Gesellschaftliche Inakzeptanz dafür, dass Männer auch Hilfe brauchen ist toxisch.
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  • Kommentar von Daniel Matzenauer  (ComingHome)
    Der WHO-Generaldirektor meint, man solle die jungen Menschen "gegen Stress stärken". Wie wär's, wenn man anfangen würde - z.B. die kapitalistische, unmenschliche Wirtschaft - den monströsen Stress von den Menschen wegzunehmen...?!?
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  • Kommentar von Rolf Honegger  (Rolf Honegger)
    Manchmal braucht es nur eine andere Person, die sich jemandem in Not zuwendet, über das nötige Mitgefühl verfügt und auch zuhören und ermutigen kann. Für die Bewältigung von Krisen und Herausforderungen braucht es einen (inneren und/oder äusseren) Perspektivenwechsel, Mut und den Glauben, es zu schaffen.
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