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Unglücksfrachter Ever Given Suezkanal-Behörde spricht von Verlust von einer Milliarde Dollar

  • Die Suezkanal-Behörde erwartet nach der tagelangen Blockade des Frachtschiffs «Ever Given» massive Verluste.
  • Die Summe der Schäden und Verluste werde derzeit berechnet und dürfte gut eine Milliarde Dollar betragen, sagte der Chef der Behörde.
  • Das im Suezkanal auf Grund gelaufene Riesencontainerschiff Ever Given war am Montag freigelegt worden. Damit konnte der Verkehr in der für die globale Schifffahrt so wichtigen Wasserstrasse wieder aufgenommen werden.
Video
Aus dem Archiv: «Ever Given» schwimmt wieder – Suezkanal frei
Aus News-Clip vom 29.03.2021.
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Die 400 Meter lange Ever Given hatte rund eine Woche lang den Weg für mindestens 369 wartende Schiffe versperrt und damit für Verzögerungen im Welthandel und bei Lieferketten gesorgt.

Zur Frage, wer für die Verspätung der Schiffe aufkommt, äusserte sich der Behördenchef, Osama Rabie, allerdings nicht.

Jensen, Gründer und Geschäftsführer von SeaIntelligence, einem Beratungsbüro in Kopenhagen, das auf Containerschiffe spezialisiert ist, sagte seinerseits: «Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Betreiber der verspäteten Schiffe nun eine Rechnung an die Eigentümer des verunglückten Frachters schicken werden.»

Gegenüber dem «Echo der Zeit» sagte Jensen, es würde ihn überraschen, wenn nur ein Dollar an Schadenersatz fliessen würde. Er verglich die Situation mit einem Stau auf der Autobahn nach einem Unfall: «Wenn Sie wegen eines Staus eine halbe Stunde zu spät zur Arbeit kommen, können Sie dem Unfallverursacher auch keine Rechnung schicken und die verlorene Arbeitszeit geltend machen. Gleich verhält es sich hier.»

Echo der Zeit, 29.03.2021, 18:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Maciek Luczynski  (Steine)
    Der Kanalbetreiber kann ja selber festlegen, ob, und zu welchem Pries er die Übergrossen -Schiffe im Kanal fahren lässt.
    Am einfachsten wäre das über den Preis zu regeln. (Kann man exponentiell staffeln)
    Denn einfach so hoch festlegen, dass sich eine Überfahrt für so grosse Schiffe nicht lohnt ( z.B. in dem die Durchfahrts-Kosten für 1 Woche Stau mit eingerechnet werden)
    Aber das kann je der Betreiber selber entscheiden ...
  • Kommentar von Mario Lo  (MarLo)
    Kommt, wir richten eine Spendenhotline ein für bedürftige Kanalbetreiber! Wirklich, wirklich armi Cheibe!

    Und eine eine Schiffsdurchfahrt kostet nur etwa 100'000.- Stutz. Ich wäre auch dafür, dass man diese Preise erhöht.

    Denkt mal an die Betreiber! Armi cheibe eifach!
  • Kommentar von René Burkhard  (NeuYork)
    Die Gebühren pro Jahr generieren ca. 5.5 Milliarden Dollar, nach Aussage der Hafenbehörden. Und jetzt soll innert drei Wochen ein Verlust über eine Milliarde entstandenen sein? LoL.
    1. Antwort von Maciek Luczynski  (Steine)
      Es geht um die Summe der Verluste der Transportgesellschaften.