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Legende: Video «Unsere Unterschiede sind ein Reichtum» abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.12.2018.
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«Urbi et Orbi» Papst sieht Verschiedenheit der Menschen als Reichtum

  • Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft die Bedeutung des Zusammenlebens zwischen Menschen verschiedener Nationen, Kulturen und Religionen betont.
  • Zugleich rief er zu Frieden in Nahost und im Jemen auf.
  • Anschliessend spendete Franziskus den feierlichen Papstsegen «Urbi et Orbi» («Der Stadt und dem Erdkreis»).

«Unsere Verschiedenheit schadet uns (...) nicht, sie bedeutet keine Gefahr; sie ist vielmehr ein Reichtum», sagte der Pontifex von der Loggia des Petersdoms vor Tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz.

Die universale Botschaft von Weihnachten sei, dass «wir alle Geschwister sind». «Ohne die Geschwisterlichkeit, die Jesus uns geschenkt hat, behalten all unsere Bemühungen um eine gerechtere Welt einen kurzen Atem, und selbst die besten Vorhaben drohen seelenlose Strukturen zu werden.»

Legende: Video Papst Franziskus wünscht sich Geschwisterlichkeit (Italienisch) abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
Aus News-Clip vom 25.12.2018.

Hoffnung auf Frieden

In seiner Weihnachtsbotschaft äusserte das Oberhaupt der katholischen Kirche die Hoffnung auf Dialog und Frieden zwischen Israelis und Palästinensern, auf eine politische Lösung in Syrien und auf Waffenruhe im Jemen.

Die internationale Gemeinschaft müsse an einer politischen Lösung für den Syrien-Konflikt arbeiten, so dass die vielen Flüchtlinge «nach den langen Jahren des Krieges» wieder «in Frieden in der eigenen Heimat leben» könnten. Und angesichts des brüchigen Waffenstillstands im Jemen hoffe er, dass sich dieser verstetige und die zahlreichen Kinder und Erwachsenen von «Krieg und Hunger» erlöse.

Legende: Video Der Papst wünscht allen frohe Weihnachten abspielen. Laufzeit 00:18 Minuten.
Aus News-Clip vom 25.12.2018.

In seiner Weihnachtsbotschaft ging der Papst auch auf Konflikte in Afrika ein, «wo Millionen Menschen auf der Flucht» seien, aber auch auf die Krisen in Venezuela und Nicaragua, wo «Spaltung und Zwietracht» überwunden werden müssten.

Er rief ausserdem dazu auf, den Weg der Annäherung auf der koreanischen Halbinsel fortzusetzen. Angesichts des Konflikts in der Ukraine erbat er «Erleichterung» und die Stärkung der «brüderlichen Bande».

Legende: Video Zehntausende erwarten den Papst abspielen. Laufzeit 00:48 Minuten.
Aus News-Clip vom 25.12.2018.
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44 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Der „Reichtum der Verschiedenheit der Menschen“ hört aber beim Papst bei Geschiedenen, Wiederverheirateten, Homosexuellen etc. auf. Auch ist der Reichtum von Frauen wohl doch nicht so gross, als dass sie Priesterämter Innehaben könnten bzw. dürften. Schöne Worte auf der einen Seite, wenig Taten auf der andern.
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  • Kommentar von Beni Fuchs (Beni Fuchs)
    Natürlich hat er Recht mit dem was er sagt, das ist doch schon mal was. Religionen werden und wurden Jahrhunderte lang von Politik und Regierenden als Machtmittel missbraucht und vergewaltigt. Wer wegen all den Vefehlungen nun die Religionen anklagt, beschuldigt eigentlich das 'Missbrauchs-Opfer', nicht den 'Täter'. sollten wir nun nicht eher die Politik abschaffen, denn die Religionen?
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    1. Antwort von Paul Soltermann (ps)
      Die Religionen, auch das Christentum, haben einfach den Mangel, dass sie seit Jahrtausenden starre und ungenuegende Regeln haben und sich leider nicht an irgendwelche territoriale Grenzen haelten koennen. Deshalb sind sie auch, zusammen mit Bodenschaetzen, der Hauptgruende fuer Kriege.
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  • Kommentar von Edi Steinlin (Chäsli)
    Von einem Chef einer völlig unbelehrbaren und teilweise kriminellen "Religion" möchte ich mir nichts vorschreiben lassen. Kinderschändungen sind Offizial-Delikte für jedermann.
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