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Urteil in Japan Japans Regierung trägt keine Mitschuld an Fukushima-GAU

  • Die japanische Regierung ist nicht mitschuldig an der Nuklear-Katastrophe von Fukushima.
  • Das hat ein Hohes Gericht in Tokio knapp zehn Jahre nach den Ereignissen in Japan entschieden.
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Aus dem Archiv: Freispruch für Manager in Fukushima-Katastrophe
Aus Tagesschau vom 19.09.2019.
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Gemäss dem Urteil muss nur der Kernkraftwerkbetreiber Tepco die Klägerinnen und Kläger für das erlittene Leid infolge der Katastrophe entschädigen. Den Staat treffe hierbei keine direkte Schuld. Der vorsitzende Richter meinte, es könne nicht gesagt werden, dass der Staat einen riesigen Tsunami wie den, der die Fukushima-Anlage getroffen habe, hätte vorhersagen können. Die Klägerinnen und Kläger hatten umgerechnet gut 85'000 Franken pro Person gefordert.

Urteil mit Signalwirkung

Das jüngste Urteil könnte Signalwirkung haben, von den 30 anhängigen Klagen ist dies das erste eines Hohen Gerichts, dass die japanische Regierung von der Verantwortung für die Katastrophe freispricht.
Im März 2011 wurden nach einem Erdbeben und einem darauffolgenden Tsunami, im Kernkraftwerk Fukushima grosse Mengen radioaktives Material freigesetzt. Über 150'000 Menschen mussten das Gebiet verlassen.

SRF 4 News, 21.01.2021, 14 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von angela furrer  (angi...)
    Schlimmer ist eher die Handhabung nach der Katastrophe. Es gab unzählige skandale von der Firma, weil sie das Kühlwasser direkt ins Meer abgelassen hatten. Auf "einen Stups auf die Schulter" dass dies nicht in Ordnung sei, bauten sie Tanks die nicht dicht waren und die sie nicht ordnungsgemäss erbauten. Daraufhin jahre später nach rummeckerei der Firma bitten diese jetzt das Wasser mit genehmigung ins Meer abfliessen zu lassen. Die grösste Katastrophe!!! und niemand wird zur Rechenschaft gezogen
  • Kommentar von Remo Kucera  (Remo Kucera)
    War ja auch kein menschliches Versagen am Werk wie in Tschernobyl, dass sollte man niemals vergessen. Das tun Leute sehr gerne und ich weiss nicht mal warum.
    1. Antwort von Sam Brenner  (Sam Brenner)
      Bauwerke zu errichten, die der Natur nicht standhalten, ist IMMER ein Art menschliches Versagen (oder Nachlässigkeit), könnte man argumentieren.
    2. Antwort von Karl Frank  (Europäer)
      es war eindeutig menschliches Fehler. Es passierte während Belastungsprobe! Das System wurde sträflich überschätzt. Aber in Gegenteil zu Fukushima wurden alle Rettungsmassnahmen ergriffen und praktische Schlussfolgerungen gezogen. In Fukushima ist sehr lange keine Rettungsaktion so richtig angelaufen. Dann wurde Entsorgung fast illegal (ins Meereswasser) gemacht. Und hat man weiter nichts verändert.
    3. Antwort von Karl Frank  (Europäer)
      Dann in Fukushima wurde Entsorgung fast illegal (ins Meereswasser) gemacht. Und hat man weiter nichts verändert. Anstatt auf Erdgasenergetik umzusteigen, baut man weiter an Meeresufer die atomaren Kraftwerke, wo immer Erdbeben möglich sind. Das beweist , dass auch in demokratischen Kapitalismus Asien nicht der Einzelner sondern Mächtiger zählt.