Erster Austausch beendet: Das erste Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking dauerte nach Angaben von US-Journalisten rund zwei Stunden. Laut chinesischen Staatsmedien traf Xi im Anschluss hochrangige Wirtschaftsvertreter aus den USA, darunter Tech-Milliardär Elon Musk, Apple-Chef Tim Cook sowie Nvidia-Chef Jensen Huang. Xi erklärte demnach, die offenen Türen Chinas würden sich weiter öffnen. China begrüsse eine verstärkte Zusammenarbeit mit den USA.
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Bild 1 von 12. Der zweite Staatsbesuch von Trump als US-Präsident – 2017 war er schon einmal in China – war zum Auftakt von Komplimenten und imposanter Kulisse geprägt. Bildquelle: Keystone/MARK SCHIEFELBEIN.
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Bild 2 von 12. Xi empfing Trump mit militärischen Ehren an der Grossen Halle des Volkes im Herzen der chinesischen Hauptstadt. Bildquelle: Keystone/MARK SCHIEFELBEIN.
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Bild 3 von 12. Der imposante Bau dient der Regierung traditionell als Empfangs- und Veranstaltungsort für politische Ereignisse. Bildquelle: Keystone/MAXIM SHEMETOV.
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Bild 4 von 12. Beide schüttelten sich lange die Hand. Bildquelle: Keystone/MAXIM SHEMETOV.
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Bild 5 von 12. Trump applaudierte zudem Kindern, die hüpfend und jubelnd kleine US-Flaggen und Blumen in die Höhen streckten. Bildquelle: Keystone/MARK SCHIEFELBEIN.
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Bild 6 von 12. Der US-Präsident wurde von einer grossen Wirtschaftsdelegation begleitet, darunter Tech-Milliardär Elon Musk und Apple-Chef Tim Cook. Bildquelle: Keystone/MAXIM SHEMETOV.
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Bild 7 von 12. Gastgeber Xi sagte während den Gesprächen, er sei überzeugt, dass die gemeinsamen Interessen zwischen den USA und China grösser seien als die Differenzen. Bildquelle: Keystone/MAXIM SHEMETOV.
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Bild 8 von 12. Schliesslich endete mit dem Staatsbankett am Abend (Ortszeit) der erste Tag von Trumps Peking-Besuch. Bildquelle: Keystone/.
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Bild 9 von 12. Am Freitag zeigte Xi dem amerikanischen Gast den Zhongnanhai-Park in Peking. Er dient der Kommunistischen Partei Chinas als Hauptquartier. Bildquelle: AP Photo/Mark Schiefelbein.
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Bild 10 von 12. Trump verabschiedet sich am Freitagmittag von Xi und sprach von «fantastischen Handelsdeals». Bildquelle: Keystone/EVAN VUCCI.
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Bild 11 von 12. Grosser Bahnhof am Flughafen von Peking: Trump wird von China sehr freundschaftlich verabschiedet. Bildquelle: AP Photo/Mark Schiefelbein.
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Bild 12 von 12. Zum Abschied reckt Trump seine rechte Faust in die Höhe. Bildquelle: AP Photo/Mark Schiefelbein.
Warnung wegen Taiwan: Peking hat allerdings zuvor vor einem Konflikt um Taiwan gewarnt. Sollte diese Frage schlecht gehandhabt werden, käme es zu Spannungen oder sogar Konflikten zwischen beiden Ländern, sagte Xi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Dies könnte die Beziehungen zwischen China und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen», sagte er. Zunächst blieb unklar, ob und was Trump auf die Äusserungen Xis entgegnete. In einer Mitteilung aus dem Weissen Haus zum Besuch tauchte das Thema nicht auf.
Warme Worte trotz Zollstreit: Die beiden grössten Volkswirtschaften befinden sich nach wie vor in einem Handelskonflikt. Gastgeber Xi sagte, er sei überzeugt, dass die gemeinsamen Interessen zwischen den USA und China grösser seien als die Differenzen. Trump hatte Xi am Donnerstagmorgen ausdrücklich gelobt. Der US-Präsident sagte zu Beginn des Gesprächs, die USA und China hätten eine «fantastische» gemeinsame Zukunft. Der US-Präsident bezeichnete den Gastgeber als «grossartige Führungspersönlichkeit». «Manchmal mögen Leute das nicht, wenn ich das sage, aber ich sage es trotzdem, weil es wahr ist», sagte Trump weiter. «Es ist eine Ehre, Ihr Freund zu sein.»
Iran-Krieg kam zur Sprache: Nach Darstellung von Trump bot Xi seine Hilfe bei den Verhandlungen an. «Er würde es begrüssen, wenn ein Deal erzielt wird. Und er bot an, er sagte: ‹Wenn ich irgendwie helfen kann, würde ich das gerne tun›», sagte Trump dem Sender Fox News. Eine Stellungnahme Chinas dazu gab es zunächst nicht. Der Mitteilung aus dem Weissen Haus zufolge sollen sich beide Seiten darüber einig gewesen sein, dass die Strasse von Hormus für den Transport von Energie offenbleiben müsse. Demnach soll Xi Chinas Ablehnung einer Militarisierung der Meerenge deutlich gemacht haben und auch gegen Gebühren für eine Durchfahrt sein. Zudem soll er Interesse am Kauf von mehr amerikanischem Öl gezeigt haben.
Peking will nicht Gegner sein: Xi sagte zu Trump, stabile chinesisch-amerikanische Beziehungen seien «gut für die Welt». Beide Seiten sollten Partner und nicht Gegner sein. Er warf auch die Frage auf, ob China und die USA ein «neues Modell für die Beziehungen zwischen Grossmächten» schaffen könnten. Dabei stellte Xi das Verhältnis beider Länder in den Kontext einer möglichen gefährlichen Rivalität: Er sprach die nach einem Historiker der griechischen Antike benannte «Thukydides-Falle» an. Damit ist die Gefahr gemeint, dass eine aufstrebende Macht und eine etablierte Führungsmacht in eine gefährliche Konfrontation geraten.
Gegenbesuch geplant: Trump wird am Freitag erneut mit Xi zusammentreffen, bevor er wieder in die USA zurückreisen soll. Ein geplanter Gegenbesuch in den USA soll am 24. September stattfinden. Der Republikaner machte das Datum beim Staatsbankett am Abend bekannt. Xi bezeichnete das Verhältnis beider Länder als «wichtigste bilaterale Beziehung der Welt».