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Iran wirft USA Schwächung der Diplomatie vor
Aus Tagesschau vom 25.06.2019.
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US-Sanktionen gegen Iran Harsche Reaktion aus Teheran

  • Sanktionen gegen den obersten Führer des Landes seien «unverschämt» und «ein Zeichen geistiger Behinderung», sagte Rohani nach Angaben seines Webportals.
  • Die USA hatten unter anderem Sanktionen gegen Aussenminister Mohamed Dschawad Sarif verhängt.
  • Ohne den Aussenminister sei keine Diplomatie möglich, erklärte Rohani.

Die USA hatten am Montag Sanktionen gegen Ajatollah Ali Chamenei und weitere hochrangige Kommandeure der Revolutionsgarden verhängt. In der kommenden Woche sollen die Sanktionen gegen Aussenminister Sarif in Kraft treten, ausserdem wollen die USA iranisches Vermögen im Wert von mehreren Milliarden Dollar einfrieren.

Trump: «Beleidigendes Statement»

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Auch der US-Präsident seinerseits reagierte umgehend auf die Wortmeldungen aus Teheran. Donald Trump teilte mit, das «sehr ignorante und beleidigende Statement» des Irans zeige, dass die Führung in Teheran den Realitätssinn verloren habe.

«Jeder Angriff des Irans auf irgendetwas Amerikanisches wird mit grosser und überwältigender Stärke beantwortet werden», schrieb er auf Twitter. «In einigen Bereichen wird überwältigend Auslöschung bedeuten. Kein John Kerry und Obama mehr!» Trump bezog sich auf den seiner Ansicht nach zu sanften Iran-Kurs seines Amtsvorgängers Barack Obama und von dessen Aussenminister.

Mit den Sanktionen reagierten die USA darauf, dass der Iran eine US-Aufklärungsdrohne über dem Persischen Golf abgeschossen hatte. Der Iran begründete den Abschuss damit, dass die Drohne in seinen Luftraum eingedrungen sei, während die USA erklärten, sie habe sich im internationalen Luftraum befunden.

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Der iranische Botschafter in Bern nimmt Stellung
Aus Tagesschau vom 25.06.2019.
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53 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Die Wirtschaftssanktionen treffen die Schwächsten, beispielsweise durch fehlende Lebensmittel und/ oder Medikamente. Wir Schweizer reagieren ja auch betupft, wenn die EU uns ein Rahmenabkommen auf die Nase drücken will und gleichzeitig die Börsenäquivalenz nicht verlängert. § 240 I StGB: " Die Nötigung setzt voraus, dass durch das Nötigungsmittel das vom Täter erwünschte Verhalten des Opfers veranlasst wird und dass dies gegen den Willen des Opfers geschieht."
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  • Kommentar von Patrick Lohri  (Patrick Lohri)
    Vielleicht wäre ein harter Militärschlag gegen strategisch wichtige Ziele im Iran tatsächlich das Beste um das Regime in Teheran in die Schranken zu weisen! Jedenfalls besser als Sanktionen die nur die Bevölkerung treffen!
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    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Nein kein Militärschlag, rein gar nichts von dem machen. Den Iran einfach ins Leere laufen lassen und die Sanktionen weiterhin aufrecht erhalten. Nur nicht sich hinreissen lassen auf diese Provokationen zu reagieren. Der Iran will Schlagzeilen, der Iran soll Schlagzeilen bekommen, mehr nicht. Die Anti-US-AKampagne sucht Schlagzeilen. Das reicht allemal aus. Sie alle ins Leere laufen lassen ist derzeit die beste Art darauf zu reagieren. - Sich nicht ins Bockshorn jagen lassen, ist angesagt.
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  • Kommentar von R. Raphael  (R.Raphael)
    @Blatter. Mit Verlaub, Sie verkennen den anachronismus dieses imperialen Gehabes dieser US-Eliten. Sie sind am Ende! Ihr Imperium ist nunmehr ein Kartenhaus das demnächst den ganzen Westen in den Abgrund reissen wird. Ob sie es glauben oder nicht, ein solcher abartiger Hegemonismus hat im 20 Jh. ausgedient. Es passt nicht mehr ins zukünftige Weltbild wo sich Empathie und Respekt für Mensch Tier und Natur durchsetzen werden. Klar, auch Iran wird sich verändern müssen....
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