Zum Inhalt springen

Header

Video
Keine Unregelmässigkeiten bei US-Präsidentenwahl
Aus Tagesschau vom 13.11.2020.
abspielen
Inhalt

US-Wahlen 2020 US-Behörden entdecken keinerlei Hinweise auf Wahlbetrug

  • Bei der US-Präsidentenwahl ist es mehreren US-Behörden zufolge nicht zu Unregelmässigkeiten gekommen.
  • Wahlzettel seien weder gelöscht worden noch verloren gegangen, hiess es in einer von der US-Agentur für Cybersicherheit herausgegebenen gemeinsamen Mitteilung diverser Sicherheitsbehörden am Donnerstag (Ortszeit).
  • Es gebe keinerlei Beweise, dass die Wahl vom 3. November in irgendeiner Weise manipuliert worden sei.
  • Der amtierende US-Präsident Donald Trump spricht weiter von massivem Wahlbetrug.

Trump hatte vor Herausgabe der Mitteilung bei Twitter auf Behauptungen verwiesen, wonach Software der Firma Dominion in mehreren Bundesstaaten 435'000 für ihn abgegebene Stimmen seinem letztlich siegreichen Herausforderer Joe Biden zugerechnet habe. Die Firma und Wahlbehörden haben dies bereits zurückgewiesen.

Auslöser für die Gerüchte könnten Probleme bei der Auszählung in einigen Bezirken der Bundesstaaten Michigan und Georgia gewesen sein. In Michigan hatte der Bezirk Antrim County seine inoffiziellen Ergebnisse während der Auszählung kurzfristig korrigiert.

Eine Funktionärin von Trumps Republikanischer Partei behauptete, das sei auf einen Fehler der verwendeten Software zurückgegangen. Die Behörden stellten aber klar, dass es sich um einen menschlichen Fehler gehandelt habe – der zudem spätestens bei der obligatorischen abschliessenden Überprüfung aufgefallen wäre. In Georgia mussten einige Auszählungscomputer wegen Software-Updates pausieren.

Papierbelege für jeden Stimmzettel

Trump weigert sich nach wie vor, den Wahlsieg Bidens anzuerkennen, und spricht von massivem Wahlbetrug. Trumps Anwälte haben bereits Klagen in mehreren Bundesstaaten angestrengt, darin jedoch keine Belege für grossangelegte Wahlfälschungen oder Fehler geliefert.

In der Stellungnahme der Regierungsvertreter hiess es am Donnerstag auch: «Die Wahl am 3. November war die sicherste in der amerikanischen Geschichte.» Alle Bundesstaaten hätten Papierbelege für jeden Stimmzettel, so dass jeder davon nachträglich überprüft werden könne. Georgia, wo Biden mit über 14'000 Stimmen vorn lag, hat bereits eine Neuauszählung per Hand angeordnet. Der zuständige Staatssekretär Brad Raffensperger zeigte sich aber überzeugt, dass das Ergebnis dadurch kaum verändert werden wird.

Tagesschau, 13.11.2020, 12:45 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

56 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Als der Zampano 2016 mit 304 227 gegen Clinton gewann, nannte er es einen Erdrutsch-Sieg. Wehe, jemand sagt das Heute.;-))
    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Man müsste das Verhältnis mit demjenigen von 2012 vergleichen (das war 332 Obama, 206 Romney). Up to you to decide…
  • Kommentar von Maria Müller  (Mmueller)
    1 Gibt es Grund, bei Wahlen kritisch zu sein bezügl. Wahlfälschung? Ja logisch. Immer und in jedem Land.
    2 Gibt es Beweise, dass in den USA 2020 sowas geschah? Nein.
    3 Muss man solche Vorwürfe untersuchen? SELBSTVERSTÄNDLICH. (Nur Lukaschenkos wollen keine kritischen Nachfragen.)
    4 Wird das den Trump-Ablehnern passen? Nein.
    5 Ist das von Bedeutung? Nein.
  • Kommentar von Thomas Künzle  (TK02)
    Für mich wird jetzt klar, dass Trump die Wahlen 2016 manipuliert hat und mit Fake News auf andere Länder abgelenkt hatte. Dieses Aktionen mit verzweifelten Versuchen, Wahlzettel zurückzuhalten und Afros zu diskriminieren, bieten mir haufenweise Indizien dafür. 2016 hat dieser Wahlbetrug einwandfrei funktioniert. Zu hoffen bleibt, dass die Welt jetzt wieder etwas stabiler wird.
    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Ich würde das nicht als "Wahlbetrug" bezeichnen, sondern als "Wahlmanipulation". Und das Hindern von Minderheiten beim Wählen gab es schon vorher.
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Donald Trump behauptete damals, er hätte mehr Stimmen gemacht als Clinton. Er setzte dafür eine Untersuchungskomission ein. Die wurde nach einigen Wochen klammheimlich aufgelöst.
    3. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      Herzlichen Glückwunsch zu der Erkenntnis. Besser spät als nie.