- Das US-Militär hat erneut zwei angebliche Drogenboote im östlichen Pazifik angegriffen.
- Dabei seien fünf Personen getötet worden, eine habe überlebt, schreibt das zuständige US-Militärkommando.
Das US-Militär hat im östlichen Pazifik erneut zwei mutmassliche Drogenboote aus der Luft angegriffen. Wie das zuständige US-Regionalkommando Southcom auf der Plattform X schreibt, kamen dabei fünf Menschen ums Leben, eine Person überlebte.
Die Angriffe erfolgten am 11. April. Die Boote hätten Verbindungen zum Drogenhandel gehabt, heisst es weiter. Konkrete Belege dafür legte Southcom nicht vor. US-Militärkräfte blieben unverletzt.
Seit vergangenem Herbst geht die US-Regierung in der Karibik und im Pazifik wiederholt gegen Boote vor, die sie mit dem Drogenschmuggel in Verbindung bringt. Dabei sind Berichten zufolge mindestens 168 Menschen getötet worden. UNO-Menschenrechtsexperten werten das Vorgehen als Verstoss gegen das Völkerrecht.