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Im östlichen Pazifik US-Militär greift erneut mutmassliches Drogenboot an

  • Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut ein mutmasslich mit Drogen beladenes Boot im östlichen Pazifik angegriffen.
  • Zwei Personen seien bei dem Angriff getötet worden, schreibt das zuständige Regionalkommando der US-Streitkräfte auf der Plattform X.
  • Eine Person habe überlebt.

Die US-Küstenwache sei informiert worden, um die überlebende Person zu suchen, heisst es in der Mitteilung. Das Regionalkommando schreibt von «Drogenterroristen». Das angegriffene Boot sei von als terroristisch eingestuften Organisationen betrieben worden und habe sich auf einer bekannten Schmuggelroute befunden.

Seit Monaten greifen die USA Boote mutmasslicher Drogenschmuggler im Pazifik und in der Karibik an. Offiziellen Angaben zufolge wurden dabei über 100 Menschen getötet. Die US-Regierung hat den Kampf gegen Drogenkartelle zu einem bewaffneten Konflikt erklärt. Das Militär werde die Kartelle aufspüren, sie töten und ihre Netzwerke zerschlagen, hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth angekündigt.

Es ist der erste bekannte US-Angriff auf ein angebliches Drogenboot seit der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA. Maduro soll wegen angeblicher Verwicklungen in den Drogenhandel der Prozess in New York gemacht werden.

SRF 4 News, 24.01.2026, 00:00 Uhr ; 

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