Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Verheerende Buschbrände Sydney erneut in dichten Rauch gehüllt

  • Hohe Temperaturen und starker Wind haben die Buschbrände in Australien weiter angefacht.
  • Das Amt für Meteorologie warnte vor gefährlichen Luftqualitätswerten und schlechter Sicht in weiten Teilen der Stadt und ihrer Umgebung.
  • Die Behörden warnten, die «ätzende» Luftverschmutzung stelle eine grosse Belastung dar, insbesondere für ältere Menschen.
Video
Aus dem Archiv: Buschbrände fordern Todesopfer
Aus Tagesschau vom 09.11.2019.
abspielen

Auch wenn der Wind im Laufe des Tages seine Richtung wechseln und aus Süden kommen werde, «wird das den Rauch aber nicht vertreiben», schrieb das Amt für Meteorologie auf Twitter. Immerhin dürfte der Wind den Rauch etwas reduzieren, speziell an der Küste, schreiben die Fachleute weiter.

In den kommenden Tagen ist keine Entspannung der Lage in Sicht, ganz im Gegenteil: Laut Wettervorhersage steigen die Temperaturen bei starkem Wind und geringer Luftfeuchtigkeit auf über 40 Grad. Diese Bedingungen bezeichneten die Behörden als extrem schwierig. Betroffen ist vor allem der südöstliche Bundesstaat New South Wales.

Grosse Belastung für Menschen

Wegen des Rauchs war die Sicht in den meisten Teilen Sydneys laut Luftqualitäts-Index der staatlichen Umweltbehörde extrem gering. Das Gesundheitsministerium teilte mit, die Luftverschmutzung stelle eine grosse Belastung für anfällige Menschen dar, besonders für ältere.

Rund 2000 Feuerwehrleute kämpfen gegen mehr als 80 Buschfeuer, die im ganzen Bundesstaat weiter brennen. Darunter ist auch das «Megafeuer» im Nordwesten von Sydney mit einer rund 60 Kilometer langen Feuerfront. Je nach Windrichtung zieht der Rauch immer wieder in die Metropole.

Verheerende Bilanz der Buschfeuer

Seit Oktober haben die Buschbrände nach Angaben der Behörden rund 2,7 Millionen Hektar Land im Osten Australiens verbrannt. Bisher kamen dabei nach offiziellen Angaben sechs Menschen ums Leben, mehr als 680 Häuser wurden zerstört. Nach Schätzung von Experten verbrannten ausserdem auch mehr als 2000 Koalas. Zusammen mit Kängurus gehören Koalas zu den bekanntesten Tieren, die nur in Australien heimisch sind.

Normalerweise beginnt die Zeit der Buschbrände in Australien erst im Dezember. In diesem Jahr ging es jedoch schon ausserordentlich früh im Jahr los.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Bei verheerenden Buschbränden in Australien sind nach Angaben von Natur- und Tierschützern Hunderttausende Tiere qualvoll ums Leben gekommen. Die Brände sind so verheerend und breiten sich so schnell aus, dass die Tiere einfach keine Chance haben, zu entkommen. Vor allem Koalas und Possums, die sich bei Gefahr in die Baumwipfel zurückziehen, sind betroffen, da die Brände schnell von Baum zu Baum überspringen.Es besteht die Gefahr, dass einige Arten durch die Feuer ganz aussterben könnten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    In der Flammen-Hölle im Osten Australiens sind seit Ende Oktober Tausende Tiere qualvoll verbrannt. Nach Schätzung von Experten verbrannten mehr als 2000 Koalas in den Feuern. Die Dunkelziffer wird sicher noch höher sein. Diese armen Tiere sind zu langsam um von den Bäumen runter zukommen und das Weite suchen können. Es ist eine riesige Feuerbestattung, wie in einem Krematorium. Sie verbrennen in den Bäumen sitzend. Grausam wie viele Wildtiere da elendig verbrannt wurden. Tut im Herzen weh!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jörg Frey  (giogio)
      Und was gedenken Sie zu tun?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen